Eingliederungshilfe in teil-/vollstationären Einrichtungen

 

Eingliederungshilfe in teil- und vollstationären Einrichtungen, wie beispielsweise Wohnheime, Tagesstätten und Werkstätten für geistig, körperlich oder seelisch behinderte Menschen

Eingliederungshilfe wird Personen gewährt, die durch eine körperliche, geistige oder seelische Behinderung wesentlich in ihrer Fähigkeit, an der Gesellschaft teilzuhaben, eingeschränkt oder von einer solchen wesentlichen Behinderung bedroht sind. Die Eingliederungshilfe für behinderte Menschen soll 

  • eine drohende Behinderung verhüten
  • eine vorhandene Behinderung und deren Folgen beseitigen oder mildern
  • behinderte Menschen in die Gesellschaft eingliedern.


Individuelle Hilfen werden unter anderem in Unterfranken für circa 6.700 behinderte Menschen in folgenden Bereichen erbracht:


Werkstätten für behinderte Menschen
In anerkannten Werkstätten wird die Erwerbsfähigkeit von behinderten Menschen gefördert und eine Beschäftigung ermöglicht.

In einem Eingangsverfahren wird festgestellt, ob die Werkstatt für behinderte Menschen die geeignete Einrichtung für die Teilhabe am Arbeitsleben ist.
Falls die Werkstatt für die berufliche Rehabilitation geeignet ist, wird im Berufsbildungsbereich die Leistungs- oder Erwerbsfähigkeit des behinderten Menschen so weit wie möglich entwickelt, verbessert oder wiederhergestellt. Behinderte Menschen, bei denen wegen Art und Schwere der Behinderung eine Beschäftigung auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt oder eine Berufsausbildung nicht in Betracht kommt, erhalten Leistungen im Arbeitsbereich, sofern sie ein Mindestmaß an wirtschaftlich verwertbarer Arbeitsleistung erbringen.

Die Kosten für die Förderung im Eingangsverfahren und im Berufsbildungsbereich tragen die vorrangig verpflichteten Träger der beruflichen Rehabilitation, wie zum Beispiel Arbeitsamt, Renten- oder Unfallversicherungsträger.
Im Arbeitsbereich werden die Kosten vom überörtlichen Träger der Sozialhilfe (= beispielsweise der Bezirk Unterfranken) übernommen.
 

Förderstätten
Sofern die Voraussetzungen für eine Beschäftigung in einer Werkstatt für behinderte Menschen nicht erfüllt werden, ist eine Betreuung und Förderung in einer Förderstätte möglich.
Schwer- und mehrfach behinderte Erwachsene erhalten hier individuelle Fördermaßnahmen im lebenspraktischen und sozialen Bereich, um die vorhandenen Fähigkeiten des behinderten Menschen zu erhalten oder zu verbessern und gegebenenfalls einen Übertritt in die Werkstatt für behinderte Menschen zu ermöglichen.
 

Diese Hilfen werden nur gewährt, wenn und solange nach der Besonderheit des Einzelfalles, vor allem nach Art oder Schwere der Behinderung, Aussicht besteht, dass die Aufgabe der Eingliederungshilfe erfüllt werden kann.


Weiterführende Links:

Ihr zuständiger Ansprechpartner im Bereich der Kriegsopferfürsorge
Antrag auf Sozialleistungen bzw. eine Vermögenserklärung

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Ansprechpartner:
Bereich Eingliederungshilfe für Erwachsene mit körperlicher und/oder geistiger Behinderung
Ulrich Brückner
Silcherstraße 5
97074 Würzburg
Tel: 0931 7959-1225
Fax: 0931 7959-2225

Zimmernummer: E 32
Reinhard Büttner
Silcherstraße 5
97074 Würzburg
Tel: 0931-7959 1209
Fax: 0931-7959 2209

Zimmernummer: E 20
Klaus Bayerlein
Silcherstr. 5
97074 Würzburg
Tel: 0931-7959 1247
Fax: 0931-7959 2247

Zimmernummer: E 39
Bereich Eingliederungshilfe für Erwachsene mit seelischer Behinderung, Kinder und Jugendliche
Richard Balling
Silcherstraße 5
97074 Würzburg
Tel: 0931 7959-1304
Fax: 0931 7959-2304

Zimmernummer: O 10
Herr Ort
Silcherstraße 5
97074 Würzburg
Tel: 0931-7959 1306
Fax: 0931-7959 2306

Zimmernummer: O 12
Peter Wagner
Silcherstraße 5
97074 Würzburg
Tel: 0931-7959 1303
Fax: 0931-7959 2303

Zimmernummer: O 08