Dotzel: Pressefotos zeigen, was in der Welt geschieht (16. März 2017)

 

Bilderschau in Arnstein eröffnet – „Heimliche Kunst-Metropole im Werntal“

 

PresseFotoArnstein2017_Homepage

Waren beeindruckt von den Arbeiten unterfränkischer Pressefotografinnen und Pressefotografen (von links:) Klaus Schwarz (KunstKreis), Bürgermeisterin Anna Stolz, stellvertretende BJV-Bezirksvorsitzende Ursula Lux, stellvertretende Landrätin Sabine Sitter, Bezirkstagspräsident Erwin Dotzel und Elmar Größmann (KunstKreis). Foto: Mauritz

 

Arnstein. (mm) An Bildern bestehe eigentlich kein Mangel, betonte Bezirkstagspräsident Erwin Dotzel bei der Eröffnung der Pressefoto-Ausstellung am gestrigen Donnerstag (16. März) in Arnstein. Im Gegenteil, es sei „geradezu unmöglich, der Flut der Bilder zu entgehen, die uns von morgens bis abends begleitet“. Mit Presse-Fotos verhalte es sich aber anders, betonte der Bezirkstagspräsident in seinem Einführungsreferat. Pressefotos seien selbst in unserer Bilder-Welt etwas Besonderes. Sie zeigten, was sich täglich in der Welt abspiele. Pressefotos brauchten auch nicht schön zu sein, sie müssten echt sein und zuverlässig und vor allem glaubwürdig. All diese Kriterien bescheinigte Dotzel den Bildern, „die wir bei der Ausstellung Pressefoto Unterfranken in Arnstein zu sehen bekommen“.

Wettbewerbe wie „Pressefoto Unterfranken“ seien ein Garant dafür, in der Bilder-Flut nicht den Überblick zu verlieren, betonte Dotzel. Seit knapp 25 Jahren veranstalte der BJV-Bezirksverband Mainfranken gemeinsam mit dem Bezirk Unterfranken diesen Journalisten-Wettbewerb. „Hier trennen sich die publizistische Spreu vom journalistischen Weizen“.

Beeindruckt von den ausgestellten Bildern zeigte sich auch Bürgermeisterin Anna Stolz. Die vielen Besucher, die zur Vernissage in den Gewölbekeller Balleshaus gekommen seien, zeigten ihr das große Interesse an kulturellen Veranstaltungen. Kunst und Kultur seien eine Chance für ländliche Räume, sagte das Stadtoberhaupt. Kunst sei nicht fassbar, schränkte sie ein, aber genau dadurch eröffne Kunst vielfältige Ausdrucksmöglichkeiten. In diesem Sinne lud die Bürgermeisterin ein zu einer „Welt-Sicht, die uns lernt, anders zu sehen“!

Stellvertretende Landrätin Sabine Sitter betonte in diesem Zusammenhang: „Kunst und Kultur ist etwas, was sich eine Gesellschaft leisten muss!“ Mit Blick auf das große Engagement der Stadt sah sie „Arnstein als die heimliche Kunst-Metropole im Werntal“. „Arnstein gibt der Kunst Raum“, betonte sie. Pressefotos hätten nicht zuletzt die Funktion in einer Zeitung, neugierig zu machen auf die abgedruckten Texte. Bilder seien zugleich wichtig, „um sich ein Bild zu machen von der Welt“. Pressefotos erzählten Geschichten, sagte Sitter.

Im Namen des Journalisten-Verbandes dankte die stellvertretende BJV-Bezirksvorsitzende Ursula Lux ganz herzlich dem Kunst-Kreis Arnstein, der erkannt habe, „dass Fotografieren Kunst ist“! Kunst komme von Können, sagte Lux. „Und gute Fotografen sind Könner!“ Daran ändere die Tatsache nichts, dass heutzutage jeder knipsen könne, nur weil die moderne Technik das Knipsen so einfach mache. Die BJV-Vertreterin forderte die Besucher auf, sich die Bilder in ein paar Tagen ein zweites Mal anzusehen: „Dann werden Sie feststellen, dass man in einem Bild immer wieder etwas Neues entdecken kann!“

Großes Lob gab es von allen Seiten für Klaus Schwarz und Elmar Größmann vom KunstKreis Arnstein, die die Veranstaltung in Arnstein eingefädelt hatten. „Klaus Schwarz und Elmar Größmann haben eine Ausstellung auf die Beine gestellt, die sich ohne weiteres in eine Reihe neben die Werkschauen großer Künstler stellen kann“, lobte Bezirkstagspräsident Dotzel.

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Der Wettbewerb „Pressefoto Unterfranken“ soll die Arbeit fotografierender Journalistinnen und Journalisten der Öffentlichkeit nahe bringen und das aktuelle Geschehen in Unterfranken dokumentieren. Neben dem „unterfränkischen Pressefoto des Jahres“ werden in sieben weiteren Kategorien Preise vergeben: Nachwuchspreis, Unterfranken – Land und Leute, Kultur, Sport, Umwelt und Energie, beste Serie sowie Preis der Stadt Würzburg. Gezeigt wird die Ausstellung im Gewölbekeller Balleshaus, Marktstraße 18, in Arnstein bis zum 23. April.

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