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Die Landkreise und kreisfreien Städte in Unterfranken finanzieren als zweite kommunale Ebene über die Bezirksumlage einen Großteil der Aufwendungen des Bezirks Unterfranken.

Basis für die Berechnung der Bezirksumlage ist die Umlagekraft der Umlagezahler; diese setzt sich aus den Steuerkraftzahlen:

  • Grundsteuer A
  • Grundsteuer B
  • Gewerbesteuer
  • Einkommenssteuerbeteiligung
  • Umsatzsteuerbeteiligung und
  • 80 % der Gemeindeschlüsselzuweisungen

zusammen.

Hieraus errechnet sich entsprechend dem Hebesatz, der derzeit auf 16,10 % festgelegt ist, die Bezirksumlage.

Diese beläuft sich im Jahr 2010 auf 185.558.719 Euro und verteilt sich wie folgt auf die Umlagezahler:

Kreisfreie Stadt Aschaffenburg

  11.026.632  Euro

Kreisfreie Stadt Schweinfurt

  14.313.175  Euro

Kreisfreie Stadt Würzburg

 21.146.071  Euro

Landkreis Aschaffenburg

  26.472.590  Euro

Landkreis Bad Kissingen

  12.645.460  Euro

Landkreis Rhön-Grabfeld

  9.489.504  Euro

Landkreis Hassberge

   10.437.353  Euro

Landkreis Kitzingen

 12.187.335  Euro

Landkreis Miltenberg

  16.581.360  Euro

Landkreis Main-Spessart

   17.092.632  Euro

Landkreis Schweinfurt

  14.517.693  Euro

Landkreis Würzburg

  19.648.913  Euro

Gesamt

185.558.719 Euro


Die Bezirksumlage 2010
Kameralhaushalt 2010
Bezirkskrankenhäuser und Bezirksheime 2010
Unterfränkische Kulturstiftung 2010