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Hilfe bei Krankheit und vorbeugende Gesundheitshilfe

 

Hilfe bei Krankheit wird erbracht um eine Krankheit zu erkennen, zu heilen, ihre Verschlimmerung zu verhüten oder Krankheitsbeschwerden zu lindern (§ 48 Abs. 1 SGB XII). Die Leistungen der Hilfe bei Krankheit nach dem Zwölften Sozialgesetzbuch (SGB XII) entsprechen den Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherung (§§ 27 bis 43 b Fünftes Sozialgesetzbuch, kurz SGB V).

Anspruchsberechtigt sind die Personen, die über keinen privaten oder gesetzlichen Krankenversicherungsschutz verfügen und bei denen eventuell einzusetzendes Einkommen und Vermögen für die Bestreitung der anfallenden Krankenbehandlungskosten nicht ausreicht. Soweit die Voraussetzungen vorliegen, erfolgt die Übernahme der Kosten der stationären Behandlung für die medizinisch notwendige Dauer einschließlich der während der stationären Behandlung eventuell ärztlich verordneten Heil- und Hilfsmittel. Personen, die voraussichtlich mindestens einen Monat laufende Hilfe zum Lebensunterhalt beziehen beziehungsweise Empfänger von Hilfe in besonderen Lebenslagen, werden vom Sozialhilfeträger bei einer Krankenkasse angemeldet (§ 264 SGB V). Diese Personen erhalten dann im Rahmen der sogenannten "unechten Mitgliedschaft" die Leistungen von der Krankenkasse, die sie gewählt haben.

Daneben können noch folgende Nebenleistungen gewährt werden:

  • Barbetrag zur persönlichen Verfügung
  • Bekleidungsbeihilfe
  • Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge
  • sonstige Leistungen.

Vorbeugende Hilfe wird Personen gewährt, denen nach ärztlichem Urteil eine Erkrankung oder ein sonstiger Gesundheitsschaden droht.

Die am meisten gewährte Hilfe ist die im Einzelfall erforderliche Übernahme der Kosten einer Erholungskur oder einer Müttergenesungskur.

Der Bezirk Unterfranken übernimmt die anfallenden Kurkosten dann, wenn die betreffende Person nicht krankenversichert ist bzw. wenn der von der Krankenkasse gezahlte Zuschuss nicht die gesamten Kurkosten deckt und bei der betreffenden Person eine sozialhilferechtliche Hilfsbedürftigkeit festgestellt ist. Gegebenenfalls erfolgt eine Anmeldung bei der Krankenkasse (§ 264 SGB V). Weiterhin ist Voraussetzung, dass ein Facharzt, das Gesundheitsamt oder der Medizinische Dienst der Krankenkassen die Erforderlichkeit der Maßnahme bestätigt. Die Leistungen für die Übernahme von Kurkosten können in der Regel nur im Zeitabstand von vier Jahren und auch nur für die Dauer von drei Wochen in Anspruch genommen werden.

Daneben können noch folgende Nebenleistungen gewährt werden:

  • Barbetrag zur persönlichen Verfügung
  • Bekleidungsbeihilfe
  • Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge
  • sonstige Leistungen


Formulare zum Herunterladen:
Wir bieten Ihnen die Formulare als PDF-Dateien an. Zum Herunterladen können Sie zum Beispiel den ADOBE Acrobat Reader verwenden. Diesen erhalten Sie kostenlos unter "http://www.adobe.de/externer Link" (externer Verweis).

Erstantrag und Verlängerungsantrag
Antrag auf Sozialhilfeleistungen
Zusatzblatt zum Sozialhilfeantrag
Vermögenserklärung
Mietbescheinigung
 

Antrag auf Kostenerstattung gem. § 25 SGB XII


Weiterführende Links:

Ihr zuständiger Ansprechpartner im Bereich der Sozialhilfe
Ihr zuständiger Ansprechpartner im Bereich der Kriegsopferfürsorge
 

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Ansprechpartner:
Bezirk Unterfranken
Silcherstraße 5
97074 Würzburg
Tel: 0931 7959-0
Fax: 0931 7959-3799