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19484_sozialehilfen

Psychosoziale Suchtberatungsstellen

 

Nach Art. 11 Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 AGSGB (Gesetz zur Ausführung des Sozialgesetzbuches) ist der Bezirk Unterfranken für die Eingliederungshilfe an seelisch Behinderte und von einer solchen Behinderung Bedrohte im Sinne des § 53 Abs. 1 SGB XII (Zwölftes Buch Sozialgesetzbuch), die durch ambulante psychiatrische Betreuung erbracht wird, zuständig.

In den Psychosozialen Suchtberatungsstellen werden Menschen,

  • die von substanzbezogenen Störungen betroffen oder bedroht sind,
  • die von nicht substanzbezogenen Störungen betroffen oder bedroht sind und
  • die aufgrund der genannten Problemkonstellationen in seelische Krisen bzw. Notsituationen geraten sind,

ambulant beraten und betreut.


Durch eine möglichst umfassende Beratung und Betreuung sollen sie eine Ausgliederung suchtkranker Menschen aus der Gesellschaft verhindern und die Wiedereingliederung unterstützen.


Die Psychosozialen Suchtberatungsstellen sind somit ein notwendiger Teil der Versorgung Suchtkranker und erbringen einen wichtigen Beitrag im Rahmen der

  • Prävention nach geltenden sozialhilferechtlichen Bestimmungen
  • Information und Aufklärung
  • Sicherung des Überlebens und psychische Stabilisierung
  • Verhinderung körperlicher Folgeschäden durch gesundheitsfördernde Maßnahmen
  • Soziale Sicherung der Betroffenen durch Maßnahmen zum Erhalt der Wohnung, der Arbeit und sozialer Unterstützungsstrukturen
  • Verhinderung bzw. Milderung sozialer Desintegration und Diskriminierung
  • Förderung der Integration bzw. Reintegration in soziale und berufliche Zusammenhänge
  • Vermittlung von Einsichten in Art und Ausmaß substanzbezogener Störungen und Risiken
  • Förderung der Veränderungsbereitschaft
  • Verlängerung von konsumfreien Phasen bzw. Reduzierung der Konsummengen
  • Autonomen Lebensgestaltung in freier und persönlicher Entscheidung
  • Erreichung einer besseren Lebensqualität
  • Aufbau von Behandlungsmotivation
  • Anstreben dauerhafter Abstinenz
  • Stabilisierung der Interventionserfolge (Nachsorge)


Die ambulante und psychosoziale Beratung und Betreuung wird durch das in den Beratungsstellen eingesetzte Fachpersonal erbracht; es handelt sich hierbei in der Regel um Diplom-Psychologen/innen, Diplom- Sozialpädagogen/innen mit fachspezifischer Ausbildung.

Die Träger der Beratungsstellen erhalten zur Finanzierung dieser Fachkräfte vom Bezirk Unterfranken jeweils Kostenpauschalen für die förderfähigen Personal- und Sachkosten nach den jeweils gültigen Förderrichtlinien.


Richtlinien und weitere Informationen zum Herunterladen:
Wir bieten Ihnen die Informationen als PDF-Dateien an. Zum Herunterladen können Sie zum Beispiel den ADOBE Acrobat Reader verwenden. Diesen erhalten Sie kostenlos unter "http://www.adobe.de/externer Link" (externer Verweis).

Richtlinien zur Förderung Psychosozialer Suchtberatungsstellen
Übersicht über die in Unterfranken angesiedelten und in drei Versorgungsregionen aufgegliederten Psychosozialen Beratungsstellen


Weiterführende Links:

Antrag auf Förderung einer Psychosozialen Suchtberatungsstelle

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Ansprechpartner:
Frau Stößer
Tel: 0931 7959-1327
Fax: 0931 7959-2327

Zimmernummer: O 33