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Wir über uns

Was sind Soziale Hilfen?

In diesem Text stehen nur die Bezeichnungen in männlicher Form, zum Beispiel Mitarbeiter.

Der Bezirk Unterfranken will mit dieser Sprache niemanden ausschließen.

Der Bezirk Unterfranken schreibt so, damit Sie den Text besser lesen können.

1. Was ist Soziale Hilfe?
 

Soziale Hilfe ist Hilfe vom Staat.
Soziale Hilfe bekommen Menschen,
die nicht alles so machen können wie andere Menschen. 
Mit Sozialer Hilfe können sie leben
wie andere Menschen.

Der Bezirk Unterfranken zahlt Soziale Hilfe.
Wer kann Soziale Hilfe bekommen?
Menschen mit Behinderungen und Menschen mit Pflegebedarf.

Eingliederungs·hilfe

Es gibt verschiedene Behinderungen, zum Beispiel:
· körperliche Behinderungen
· geistige Behinderungen
· seelische Behinderungen

Menschen mit diesen Behinderungen bekommen Soziale Hilfe,
damit sie bei allem mitmachen können.

Diese Soziale Hilfe heißt Eingliederungs·hilfe.

Die Eingliederungs·hilfe erleichtert
Menschen mit Behinderung das Leben.

Sie bekommen zum Beispiel Hilfe

· beim Lernen

· beim Arbeiten

· beim Wohnen

· in der Freizeit

· beim Thema Gesundheit

Hilfe zur Pflege

Viele alte und kranke Menschen brauchen

Die Hilfe bekommen sie zu Hause

oder im Pflege·heim.

Diese Soziale Hilfe heißt Hilfe zur Pflege.

Pfleger hilft Mensch im Rollstuhl

 

2. Ambulantes Wohnen für Menschen mit Behinderung

Das Ambulant Betreute Wohnen ist eine Soziale Hilfe
für Menschen mit Behinderung.

Manche Menschen mit Behinderung leben in einer eigenen Wohnung.

Sie leben allein oder mit ihrem Partner oder in einer WG.

WG ist die Abkürzung für Wohn·gemeinschaft.

In einer WG leben
mehrere Menschen zusammen in einer Wohnung.  

Oft sind die Menschen in einer WG befreundet und nicht verwandt.
Jeder hat ein Zimmer in der Wohnung,
Küche und Bad benutzen alle zusammen.

Was heißt ambulant?

Menschen mit Behinderung, die in einer eigenen Wohnung leben, können Hilfe beantragen.

Ein Betreuer kommt zu Ihnen nach Hause und hilft Ihnen.

Der Betreuer geht mit Ihnen zum Einkaufen oder zum Amt.

Oder plant mit Ihnen Termine.

Oder hilft Ihnen im Haus·halt.

Hilfe beantragen

Sie wollen das Ambulant Betreute Wohnen nutzen,

können es aber nicht selbst bezahlen?

Dann bezahlt der Bezirk Unterfranken vielleicht dafür.

Das Ambulant Betreute Wohnen müssen Sie beantragen.

Dafür gibt es ein Formular.

Computer

Hier können Sie das Formular runter·laden:

Antrag zum Download

Der Bezirk Unterfranken schickt Ihnen das Formular auch zu.

Fragen Sie den Bezirk Unterfranken danach.

Sie verstehen das Formular nicht?

Dann bitten Sie jemanden um Hilfe beim Ausfüllen.

Haben Sie einen Antrag auf Ambulant Betreutes Wohnen gestellt?

Dann meldet sich ein Mitarbeiter vom Bezirk Unterfranken.

Gemeinsam besprechen sie Ihren Hilfe·bedarf.

Danach prüft der Bezirk Unterfranken den Antrag
und entscheidet:
So viel Geld bekommen Sie für Ambulant Betreutes Wohnen.

Person stellt einen Antrag

3. Gemeinschaftliches Wohnen für Menschen mit Behinderung

Das Gemeinschaftliche Wohnen ist eine Soziale Hilfe
für Menschen mit Behinderung in einer besonderen Wohnform.

Was ist Gemeinschaftliches Wohnen?

Menschen mit Behinderung leben in einer Einrichtung.

Sie leben nicht in einer eigenen Wohnung.

In der Einrichtung wohnen auch andere Menschen mit Behinderung.

Die Menschen in der Einrichtung brauchen sehr viel Hilfe.

Dafür arbeiten viele Pfleger und Betreuer in den Einrichtungen.

Sie helfen den Bewohnern.

Sie kochen Essen oder planen gemeinsam den Tag.

Hilfe beim Trinken

Hilfe beantragen

Sie wollen das Gemeinschaftliche Wohnen nutzen,

können es aber nicht selbst bezahlen?

Dann bezahlt der Bezirk Unterfranken vielleicht dafür.

Das Gemeinschaftliche Wohnen müssen Sie beantragen.

Dafür gibt es ein Formular.

Computer

Hier können Sie das Formular runter·laden:

Antrag zum Download

Der Bezirk Unterfranken schickt Ihnen das Formular auch zu.

Fragen Sie den Bezirk Unterfranken danach.

Sie verstehen das Formular nicht?

Dann bitten Sie jemanden um Hilfe beim Ausfüllen.

Haben Sie einen Antrag auf Gemeinschaftliches gestellt?

Dann meldet sich ein Mitarbeiter vom Bezirk Unterfranken.

Gemeinsam besprechen sie Ihren Hilfe·bedarf.

Danach prüft der Bezirk Unterfranken den Antrag
und entscheidet:
So viel Geld bekommen Sie für Stationäres wohnen.

Person stellt einen Antrag

4. Werk·stätten für behinderte Menschen (WfbM)

Menschen mit Behinderung finden oft nur schwer eine Arbeit.

Dafür gibt es die WfbM.

WfbM ist die Abkürzung für Werk·stätten für behinderte Menschen.

Oft sagen wir auch nur: (Behinderten·) Werk·statt.

In einer Werk·statt arbeiten erwachsene Menschen mit Behinderung.

Die Werk·statt ist der zweite Arbeits·markt.

In einer Werk·statt gibt es viele Bereiche:

· Berufs·bildungs·bereich
· Arbeits·bereich
· Förder·stätte
· Außen·arbeits·platz

Im Berufs·bildungs·bereich machen
Menschen mit Behinderung eine Ausbildung.

Das heißt: Sie lernen einen bestimmten Beruf,
            zum Beispiel im Elektro·bereich.

Im Arbeits·bereich arbeiten Menschen mit Behinderung.

Es gibt verschiedene Arbeits·bereiche:

· Holz·werk statt
· Metall·werk·statt
· Garten·bereich
· Wäscherei

In der Förder·stätte lernen Menschen mit Behinderung viele Dinge.

Diese Mitarbeiter brauchen mehr Hilfe als andere

und können deswegen nicht arbeiten.

Sie lernen in der Förder·stätte zum Beispiel:
· wie man Wege von einer zur anderen Werk·statt·halle findet
· wie man die Uhr liest
· einfache Arbeiten

 

Manche Menschen mit Behinderung arbeiten auf einem Außen·arbeits·platz.

Das heißt:

Sie arbeiten in einem Betrieb außerhalb von der Werk·statt.

Der Außen·arbeits·platz ist auf dem ersten Arbeits·markt.

Auf dem ersten Arbeits·markt arbeiten
Menschen mit und ohne Behinderung zusammen.
Die Mitarbeiter mit Behinderung werden von der Werk·statt weiter betreut.

Gruppe von Menschen arbeitet draußen

Lohn

Menschen mit Behinderung bekommen

für ihre Arbeit jeden Monat einen Lohn.

Das bedeutet:

            Sie bekommen Geld für die Arbeit in der Werk·statt.

Den Lohn bezahlt die Werk·statt.

Fahrdienst

Manche Menschen mit Behinderung können nicht alleine zur Arbeit kommen.
Dafür gibt es einen Fahrdienst.

Der Fahrdienst holt die Werkstatt·mitarbeiter Zuhause ab,

fährt sie zur Werkstatt und nach Feierabend wieder nach Hause.


5. Tages·stätten für Menschen mit Behinderung

Die Tages·stätte ist eine Soziale Hilfe
für Menschen mit seelischer Behinderung.

Menschen mit seelischer Behinderung haben oft keinen geregelten Tages·ablauf. Mitarbeiter in der Tages·stätte helfen bei dem Problem.

Gemeinsam gestalten sie den Alltag.

In der Tages·stätte machen
Menschen mit seelischer Behinderung leichte Arbeiten.
So sollen sie sich wieder besser und länger konzentrieren können.

In der Tages·stätte arbeiten viele Menschen.

Die Mitarbeiter sind für die Menschen in der Tages·stätte da:

· sie unterstützen bei der Arbeit

· sie erklären Arbeits·schritte

· sie führen Gespräche mit den Menschen in der Tages·stätte.

Hilfe beantragen

Sie wollen die Tages·stätte nutzen?

Die Tages·stätte müssen Sie beantragen.

Dafür gibt es ein Formular.

Hier können Sie das Formular runter·laden:

Antrag zum Download

Computer

Der Bezirk Unterfranken schickt Ihnen das Formular auch zu.

Fragen Sie den Bezirk Unterfranken danach.

Sie verstehen das Formular nicht?

Dann bitten Sie jemanden um Hilfe beim Ausfüllen.

Haben Sie einen Antrag auf Tages·stätte gestellt?

Dann meldet sich ein Mitarbeiter vom Bezirk Unterfranken.

Gemeinsam besprechen sie Ihren Hilfe·bedarf.

Danach prüft der Bezirk Unterfranken den Antrag
und entscheidet:
So viel Geld bekommen Sie für die Tages·stätte.

Person stellt einen Antrag

6. Zuverdienst·projekt                                                         

Viele Menschen mit Behinderung möchten gerne arbeiten.

Manche haben aber Probleme eine Arbeit zu finden.

Durch ihre Behinderung haben sie Probleme bei der Arbeit·suche.

Viele Menschen wollen trotzdem am Arbeits·leben teil·haben.

Und Sie wollen selbst Geld verdienen.

Es gibt eine besondere Möglichkeit:

Sie können am Zuverdienst·projekt teilnehmen.

Was ist das Zuverdienst·projekt?

Sie arbeiten normaler·weise 3 Stunden täglich.

Sie können aber auch weniger Stunden am Tag arbeiten.  

Insgesamt sollen Sie nicht mehr als 15 Stunden in der Woche arbeiten.

Menschen arbeiten kurz

Das sind die Vorteile:

· Sie arbeiten so viel, wie Sie können.

· Sie arbeiten, wann Sie können.

Was heißt Zuverdienst?

Sie verdienen Geld mit dieser Arbeit.

Sie arbeiten wenige Stunden,

deswegen bekommen Sie wenig Geld.

Das ist der Zuverdienst.

Warum gibt es das Zuverdienst·projekt?

Es ist wichtig,

dass Menschen mit Behinderung eine sinn·volle Beschäftigung haben.

Mit dem Zuverdienst·projekt können Menschen mit Behinderung

· am Arbeits·leben teil·haben

· neue Arbeit ausprobieren

· sich auf schwierige Arbeit vorbereiten

· in ihren alten Beruf zurück·kehren oder

· eine neue Arbeit finden

7. Soziale Hilfe für Kinder und Jugendliche

Kinder und Jugendliche mit Behinderung sollen
am Leben teil·haben können wie Kinder ohne Behinderung.
Deshalb bezahlt der Bezirk Unterfranken
Soziale Hilfe für Kinder und Jugendliche.

Der Bezirk Unterfranken hilft
Kindern und Jugendlichen mit Behinderung.
Der Bezirk Unterfranken hilft auch,
wenn das Kind zum Beispiel eine Entwicklungs·störung hat.

Denn durch die Entwicklungs·störung könnte das Kind eine Behinderung bekommen.

Der Bezirk Unterfranken hilft
Kindern und Jugendlichen mit

· einer geistigen Behinderung

· einer körperlichen Behinderung

Wichtig: In Bayern gibt es eine besondere Regelung.
Der Bezirk Unterfranken hilft Kindern mit seelischer Behinderung,
bevor sie in die Schule kommen.
Schul·kindern mit seelischer Behinderung hilft das Jugend·amt.

Diese Sozialen Hilfen für Kinder und Jugendliche
bezahlt der Bezirk Unterfranken:

· Früh·förderung

· Einzel·betreuung

· Schul·begleiter

· Tages·stätte

· Internat

Früh·förderung

Die Früh·förderung ist eine Soziale Hilfe
für Kinder von 0 bis 7 Jahren.
In der Früh·förderung arbeiten viele Menschen zusammen.
Sie üben mit dem Kind

· sprechen

· spielen

· krabbeln

· laufen

Baby

Einzel·betreuung

Kinder ab 3 Jahren kommen in einen Kindergarten.
Auch Kinder mit Behinderung dürfen
in einen Kindergarten gehen.
Dort brauchen sie oft Hilfe von einem ausgebildeten Mitarbeiter.
Das nennt man Einzel·betreuung.
Kinder mit Einzel·betreuung bekommen zum Beispiel Hilfe


· beim Spielen

· beim Essen

· beim Basteln

Schul·begleiter

Kinder ab 6 Jahren kommen in die Schule.

Kinder mit Behinderung brauchen Hilfe in der Schule.

Manche Kinder mit Behinderung kommen
deswegen in eine besondere Schule.

Manche Kinder mit Behinderung brauchen
mehr Hilfe als andere Kinder.

Sie bekommen Hilfe von einem Schul·begleiter.

Der Schul·begleiter hilft dem Kind

· ruhig sitzen zu bleiben

· im Unterricht besser aufzupassen

· sich mit anderen Kindern gut zu vertragen

Tages·stätte

Nach der Schule gehen die meisten Kinder nach Hause.
Manche Kinder bleiben nach der Schule in der Tages·stätte .
In der Tages·stätte bekommen die Kinder Hilfe

· bei den Hausaufgaben

· beim Verstehen von Schul·aufgaben

· beim Üben von Schul·aufgaben.

Die Kinder können in der Tages·stätte auch essen
und zusammen spielen.

Mensch ärger dich nicht Brettspiel

Internat

Manche Kinder mit Behinderung brauchen sehr viel Hilfe.
Ihre Eltern können ihnen diese Hilfe nicht geben.
Deshalb wohnen die Kinder in einem Internat.
Ein Internat ist eine Schule, in der Kinder wohnen.
Das heißt: Die Kinder essen und schlafen im Internat.
Nur am Wochen·ende und in den Ferien gehen die Kinder nach Hause zu ihrer Familie.

Das Internat kostet sehr viel Geld.
Manchmal müssen die Eltern einen Kosten·beitrag selbst bezahlen.
Den Rest zahlt der Bezirk Unterfranken.

Hilfe beantragen

Sie brauchen Soziale Hilfe für ein Kind,

können sie aber nicht selbst bezahlen?

Dann bezahlt der Bezirk Unterfranken vielleicht dafür.

Die Soziale Hilfe für Kinder müssen Sie beantragen.

Dafür gibt es ein Formular.

Sozialhilfe antrag Frühförderung

Antrag Sozialhilfeleistungen Einzelintegration

Anträge für Tagesstätte und Internat:

Antrag auf Sozialhilfeleistungen

Computer

Der Bezirk Unterfranken schickt Ihnen das Formular auch zu.

Fragen Sie den Bezirk Unterfranken danach.

Sie verstehen das Formular nicht?

Dann bitten Sie jemanden um Hilfe beim Ausfüllen.

Haben Sie einen Antrag auf Soziale Hilfe für Kinder gestellt?

Dann meldet sich ein Mitarbeiter vom Bezirk Unterfranken.

Gemeinsam besprechen sie den Hilfe·bedarf vom Kind.

Danach prüft der Bezirk Unterfranken den Antrag
und entscheidet:
Diese Soziale Hilfe für Kinder bezahlt der Bezirk Unterfranken.

Person stellt einen Antrag

8. Mobilitäts·hilfe für Menschen mit Behinderung

Die Mobilitäts·hilfe ist eine Soziale Hilfe für Menschen,

die durch ihre Behinderung Straßenbahn und Bus nicht nutzen können.

Mit dem Geld zur Mobilitäts·hilfe können Menschen mit Behinderung

selbstständig ihr Leben in der Gemeinschaft planen

und zum Beispiel Freunde treffen.

Mit der Mobilitäts·hilfe bezahlen Menschen mit Behinderung einen Fahrdienst.

Wer bekommt Mobilitäts·hilfe?

Menschen mit Behinderung bekommen Mobilitäts·hilfe,

· weil sie eine Behinderung haben

· weil sie nicht mit Bus oder Straßenbahn fahren können

· weil sie kurze Wege nicht zu Fuß gehen können

Die Richtlinien

Für die Mobilitäts·hilfe gibt es Regeln.

Diese Regeln beschreibt der Bezirk Unterfranken
in der Richtlinie Mobilitäts·hilfe.

In der Richtlinie steht:

· Wer kann Geld für Mobilitäts·hilfe bekommen?

· Welche persönlichen Voraus·setzungen gelten für die Mobilitäts·hilfe?

· Für welche Fahrten ist die Mobilitäts·hilfe?

· Für welche Fahrten ist die Mobilitäs·hilfe nicht?

Die Richtlinie Mobilitäts·hilfe gibt es in Leichter Sprache.

Hier können Sie die Richtlinie runter·laden:

Antragsformular Mobilitätshilfe

Es gibt auch das Merk·blatt Mobilitäts·hilfe in Leichter Sprache
Dort erfahren Sie mehr zur Mobilitäts·hilfe.

Hier können Sie das Merk·blatt runter·laden:

Merkblatt Mobilitätshilfe – leichte Sprache

9. Hilfe zur Pflege

Hilfe zur Pflege ist eine Soziale Hilfe

für pflege·bedürftige Menschen.

Viele Menschen brauchen Pflege,

oft weil sie alt und krank sind.

Dann brauchen Sie Hilfe,

damit ihr Alltag erleichtert wird.

Es gibt verschiedene Arten von Pflege:

· stationäre Pflege

· ambulante Pflege

· Tages·pflege

· Kurz·zeit·pflege

Stationäre Pflege

Manche Menschen können nicht mehr alleine leben.

Weil sie alt und krank sind und Hilfe brauchen.

Sie können in ein Pflege·heim umziehen.

Das Pflege·heim ist das neue Zuhause.

Im Pflege·heim bekommen sie Hilfe.

Diese Pflege heißt stationäre Pflege.

Ambulante Pflege

Manche pflege·bedürftige Menschen

möchten nicht in ein Pflege·heim umziehen.

Sie wollen eine ambulante Pflege.

Das heißt sie bekommen die Pflege zuhause.

Ein Pfleger hilft

· beim Duschen

· beim Anziehen

· beim Einkaufen

· beim Kochen

Das ist die ambulante Pflege.

Tages·pflege 

Manche Menschen leben Zuhause.

Trotzdem brauchen sie viel Hilfe.

Zuhause können sie die Hilfe nicht bekommen.

Deswegen gehen sie am Tag

in eine Einrichtung zur Tages·pflege.

Abends gehen sie zurück nach Hause.

Kurz·zeit·pflege

Manche Menschen bekommen Pflege zuhause.

Vielleicht wird die Pflege·person krank oder hat Urlaub.

Dann müssen die pflege bedürftigen Menschen

für kurze Zeit in ein Pflege·heim,

zum Beispiel für 2 Wochen.

Sie sind dann am Tag und über Nacht im Pflege·heim.

Ist die eigene Pflege·person wieder da?

Dann können die pflege·bedürftigen Menschen wieder zu Hause gepflegt werden.

Die Kurz·zeit·pflege ist dann vorbei.

Hilfe beantragen 

Pflege kostet viel Geld.

Sie brauchen Pflege und können sie nicht selbst bezahlen?

Dann bezahlt der Bezirk Unterfranken vielleicht dafür.

Hilfe zur Pflege müssen Sie beantragen.

Dafür gibt es ein Formular.

Hier können Sie das Formular runter·laden:

Antrag zum Download

Sie verstehen das Formular nicht?

Dann bitten Sie jemanden um Hilfe beim Ausfüllen.

Haben Sie einen Antrag auf Hilfe zur Pflege gestellt?

Dann prüft der Bezirk Unterfranken:

· Wie viel Geld haben Sie?

· Wie viel Geld bezahlt die Pflege·kasse?

Dieses Geld wird zusammen·gerechnet.

Reicht das Geld nicht aus?

Dann bezahlt der Bezirk Unterfranken den Rest.

Person stellt einen Antrag


Übersetzung: Bezirk Unterfranken

Prüfung: Büro für Leichte Sprache Würzburg, www.leichte-sprache-wuerzburg.deexterner Link und Prüfgruppen der Mainfränkischen Werkstätten.

Bilder: © Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung Bremen e.V.,

Illustrator Stefan Albers, Atelier Fleetinsel, 2013.

Logo für einfaches Lesen: © Europäisches Logo für einfaches Lesen: Inclusion Europe. Weitere Informationen unter www.leicht-lesbar.euexterner Link

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Ansprechpartner:
Bezirk Unterfranken
Silcherstraße 5
97074 Würzburg
Tel: 0931 7959-0
Fax: 0931 7959-3799