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Hochmoderne Strukturen für zeitgemäße Krankenhaushygiene (5. Februar 2016)


Erweiterte Zentralsterilisation im Orthopädischen Krankenhaus Schloss Werneck eingeweiht


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Präsentierten die erweiterte Zentralsterilisation (von links): Ärztlicher Direktor Prof. Christian Hendrich, Staatsministerin Melanie Huml, Dr. Lars Frommelt (ENDO-Klinik Hamburg) und Bezirkstagspräsident Erwin Dotzel. (Foto. Keck)
 

Werneck. (Eig.Ber.) „Nichts ist so erfolgreich wie der Erfolg. An dieses geflügelte Wort erinnert mich unser Bauvorhaben. Weil die Zahl der Operationen in unserer Klinik seit Jahren kontinuierlich steigt, wurde es notwendig, die hiesige Zentralsterilisation umzubauen und zu erweitern“, erläuterte Bezirkstagspräsident Erwin Dotzel anlässlich der Erweiterung der Zentralsterilisation im Orthopädischen Krankenhaus Schloss Werneck am vergangenen Donnerstag (4. Februar).

„Um es deutlich zu sagen: es ging nicht darum, hygienische Beanstandungen zu beheben. Ganz im Gegenteil. Das Gesundheitsamt Schweinfurt hatte nach einer Begehung im Sommer 2011 dem OKH „einen modernen baulichen Standard“ bescheinigt und betont, dass das Haus „funktionell und hygienegerecht ausgestattet“ sei. Hintergrund der Baumaßnahme war einfach der Platzmangel“, führte Dotzel weiter aus.

„Die Baumaßnahme, die wir heute einweihen, zeigt einmal mehr, dass sich im barocken Schloss Werneck ein hochmodernes orthopädisches Krankenhaus befindet. High-Tech und High-Care im Schloss, wie der Ärztliche Direktor der Klinik, Prof. Christian Hendrich, gerne betont“, erklärte der Bezirkstagspräsident. „Häuser sind Wahrzeichen. Umso stolzer ist man dann, wenn man seinen Gästen oder Besuchern das fertige Ergebnis zeigen kann.“

Ein Hausbau erfordere Zeit, und er erfordere die Zusammenarbeit vieler daran beteiligter, betonte der Bezirkstagspräsident. „Deshalb darf ich an dieser Stelle allen danken, die an diesem Umbau mitgewirkt haben, den Planern und den beteiligten Firmen. Mein besonderer Dank gilt dem Freistaat Bayern, der die Baukosten von weit mehr als einer Million Euro mit 428.000 Euro gefördert hat.“

Gesundheitsministerin Melanie Huml, Schirmherrin der Einweihung der Zentralsterilisation, unterstrich die Bedeutung des orthopädischen Krankenhauses. Schloss Werneck sei ein wichtiges Standbein der medizinischen Versorgung im Bezirk Unterfranken. „Im vergangenen Jahrzehnt hat das Krankenhaus eine sehr dynamische Entwicklung genommen. Die Zahl der stationären Behandlungen ist in den letzten zehn Jahren um mehr als 30 Prozent gestiegen.“ Dieser beachtliche Zuwachs sei der beste Beweis dafür, dass sich Investitionen in unsere Krankenhäuser buchstäblich auszahlen.

„Die Zentralsterilisation verfügt jetzt über erheblich mehr Fläche, um den hohen hygienischen Standard auch weiterhin sicherzustellen“, so die Ministerin. „Davon profitieren alle Beteiligten: Hochmoderne Strukturen ermöglichen optimale Arbeitsabläufe zum Wohl der Patientinnen und Patienten und zur Entlastung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.“

Mit Blick auf die zunehmende Zahl multiresistenter Erreger ist die strenge Einhaltung hygienischer Standards von höchster Bedeutung. Über diesen Themenkomplex referierte der renommierte Mikrobiologe Dr. Lars Frommelt, ENDO-Klinik Hamburg. „Multiresistente Erreger sind ein weltweites Problem“, stellte Frommelt klar. Im Krankenhaus seien sie durch konsequente Krankenhaushygiene und Antibiotikapolitik zu beherrschen. Mit der erweiterten Zentralsterilisation sind beste Voraussetzungen dafür geschaffen.

 

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