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Den Grundsätzen der Regionalisierung und Entstigmatisierung Rechnung tragen (6. April 2016)


Das neue Zentrum für seelische Gesundheit in Würzburg nimmt weiter Gestalt an
 

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Nahmen den Baufortschritt bei der Begehung des Zentrums für seelische Gesundheit in Augenschein (von links): Erwin Götz (GKP Architekturbüro Würzburg), Bezirkstagspräsident Erwin Dotzel, Rainer Klingert (Geschäftsleiter Krankenhäuser und Heime Bezirk Unterfranken), Eberhard Kurz (GKP Architekturbüro Würzburg) und Dr. Gerald Zöller (Oberarzt Krankenhaus für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatische Medizin Schloss Werneck). (Foto: Keck)
 

Würzburg. (keck) Bei einer Baubegehung hat Bezirkstagspräsident Erwin Dotzel am vergangenen Dienstag (5. April) die Fortschritte am Zentrum für seelische Gesundheit in Würzburg in Augenschein genommen. „Derzeit gehen wir davon aus, dass der Neubau der Klinik bis 31. Dezember 2016 fertig gestellt ist“, erklärte Dotzel. Notwendig sei eine umfassende Probe- und Testphase, die beispielsweise die Bereiche Brandsicherheit, Notruf- und EDV-Anlagen umfasst, bevor im April 2017 die ersten Patienten in der Klinik aufgenommen werden könnten.

Das Zentrum wird insgesamt 60 vollstationäre Betten auf drei Stationen vorhalten. Auf zwei Stationen werden jeweils zwanzig Betten für Allgemein- und Gerontopsychatrie eingerichtet. Eine Station mit ebenfalls zwanzig Betten wird als Krisenstation geführt. Daneben werden eine Tagesklinik mit 24 Plätzen sowie eine Psychiatrische Institutsambulanz betrieben. Die Baukosten für den Neubau belaufen sich auf rund 26,5 Millionen Euro. Die Gesamtkosten einschließlich der Veränderungen im angeschlossenen König-Ludwig-Haus bewegen sich bei rund 33,7 Millionen Euro.

„Mit dem neuen Zentrum für seelische Gesundheit tragen wir den Grundsätzen der Regionalisierung und Entstigmatisierung Rechnung“, betonte Rainer Klingert, Geschäftsleiter für die Krankenhäuser und Heime des Bezirk Unterfranken. Laut Bezirkstagspräsident Dotzel werden im Haus Patienten aus dem Raum Würzburg gemeindenah versorgt. Die direkte Nachbarschaft zur Orthopädischen Klinik König-Ludwig-Haus berge zahlreiche Synergie-Effekte. „Ich denke dabei an die gemeinsame Nutzung vorhandener Funktionsbereiche wie Verwaltung, Küche und Labor.“

Als weiteren Synergie-Effekt führte Baureferent Ottmar Zipperich aus: „Die orthopädische Klinik verfügt über eine Heizzentrale auf dem modernsten Stand. Mit der Zentrale können wir zukünftig insgesamt drei Häuser versorgen: neben der Klinik das neue Zentrum und die benachbarte Bezirksverwaltung: Ein wichtiger Baustein für den wirtschaftlichen Unterhalt!“

„Als einer der nächsten Schritte bis zur Eröffnung des Zentrums für seelische Gesundheit steht die Personalgewinnung an“, so Bezirkstagspräsident Dotzel. „Bei Vollbelegung des Hauses werden wir rund 60 Stellen im ärztlichen, therapeutischen und pflegerischen Bereich sowie rund 20 Stellen im Bereich Diagnostik, Küche, Technik und Verwaltung zu besetzen haben.“ Die Stellenausschreibungen werden Ende Juni 2016 auf den Weg gebracht.

 

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