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Schloss Werneck: Albert-Schweitzer-Haus wird saniert (27. Oktober 2016)


Einstimmiger Beschluss des Bauausschusses – Rund 15,7 Millionen Euro Investitionen
 

Werneck/Würzburg. (mm) Für rund 15,7 Millionen Euro wird das Albert-Schweitzer-Haus auf dem Gelände von Schloss Werneck in den kommenden Jahren umgebaut und grundlegend saniert. Das hat der Bau- und Umweltausschuss des Bezirk Unterfranken auf seiner Sitzung am Donnerstag (28. Oktober) einstimmig beschlossen. Das Albert-Schweitzer-Haus ist eine Einrichtung des Bezirks, in der Pflegebedürftige, bei denen eine psychische Erkrankung im Vordergrund steht, betreut werden. Derzeit verfügt das Haus über 64 Pflegeplätze.

Umbau und Sanierung würden in zwei Bauabschnitte gegliedert; erläuterte Bau-Referent Ottmar Zipperich den Ausschuss-Mitgliedern bei der Vorstellung der Haushaltsunterlagen (HU-Bau). Der eine Abschnitt betreffe einen zweistöckigen Anbau an das bereits bestehende historische Gebäude, der andere die Sanierung der beiden Stationen im Albert-Schweitzer-Haus. Die mit Blick auf die Vergabeordnung für freiberufliche Leistungen (VOF) notwendigen Verfahren seien bereits im Oktober des vergangenen Jahres abgeschlossen worden. Nach „weiteren, intensiven Abstimmungen“ unter anderem mit dem Landesamt für Denkmalpflege liege nun die Kostenberechnung vor. Baubeginn könnte Mitte 2017 sein, sagte Zipperich.

Oliver Burghard von der Berliner „Ludes Generalplaner GmbH“, der an der Sitzung teilnahm, erläuterte anhand zahlreicher Pläne, wie das Pflegeheim eines Tages aussehen werde. Insgesamt verfüge das Haus dann über 94 Betten und zusätzlichen Freizeit- und Gemeinschaftsräumen. Der Denkmalschutz werde durch die Baumaßnahme nicht beeinträchtigt, versicherte Burghard. Auf einen Keller werde man auch aus Gründen des Hochwasserschutzes verzichten. Die Bauzeit für den ersten Bauabschnitt schätzte der Architekt auf etwa zwei Jahre.

 

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