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„Ein gewaltiger Schritt in die medizinische Zukunft“ (30. Januar 2017)


Neuer 3-Tesla-Kernspintomograph und neuer Computer-Tomograph in Schloss Werneck

 

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Freuten sich über die Inbetriebnahme des neuen 3-Tesla-Kernspintomographen und des entsprechenden Computer-Tomographen (von links): Prof. Christian Hendrich, Gesundheitsministerin Melanie Huml, Prof. Knut Eberhardt und Bezirksrätin Karin Renner. (Foto: Rudi Merkl)
 

Werneck/Würzburg. (mm) Als einen „gewaltigen Schritt in die medizinische Zukunft“ hat Bezirksrätin Karin Renner die Einweihung eines neuen 3-Tesla-Kernspintomographen (MRT) und eines entsprechenden Computer-Tomographen (CT) am Montag (30. Januar) im Orthopädischen Krankenhaus Schloss Werneck bezeichnet. „Hightech im Schloss“ bedeute in diesem Sinne „High-Care für das Wohl der Patienten“, sagte Renner.

Dank der neuen Technik seien beispielsweise punktgenaue Spitzenbehandlungen an der Wirbelsäule möglich. Der eigentliche Clou aber sei die computergestützte Verschmelzung von Magnetresonanztomographie und Computertomographie in einem Bild. Dies bedeute eine absolute Top-Medizin, die etwa bei Verletzungen im Profisportbereich völlig neue Möglichkeiten minimal-invasiver Eingriffe schaffe. „Muskelverletzungen können mit speziellen 3D-Darstellungen präzise und optimal diagnostiziert werden“, sagte Renner.

Insbesondere lobte Renner in diesem Zusammenhang Prof. Knut Eberhardt vom MRT-Kompetenz-Zentrum, der „durch die Installation eines 3-Tesla-Kernspintomographen in diesem historischen Gebäude Maßstäbe für den Krankenhausbereich gesetzt“ habe. Schloss Werneck sei etwas ganz Besonderes – „eine Mischung aus historischem Erbe und modernster Technik“, sagte Renner. In Schloss Werneck beweise der Bezirk Unterfranken, wie wunderbar sich Vergangenheit und Zukunft verbinden ließen. „Ein Barock-Schloss als Orthopädische Spitzen-Klinik, das gibt es in Deutschland kein zweites Mal“, sagte Karin Renner.

Ganz ähnlich fiel die Einschätzung von Gesundheitsministerin Melanie Huml aus: „Das Orthopädische Krankenhaus Schloss Werneck ist ein herausragendes Beispiel für bayerische Spitzenmedizin. Für den Bezirk Unterfranken ist das Krankenhaus ein wichtiges Standbein in der medizinischen Versorgung und darüber hinaus eine der Top-Fachkliniken für Endo-Prothetik in Deutschland.“ Die Investitionen in moderne Medizintechnik wie in die Bildgebungstechniken MRT und CT machten das Krankenhaus fit für die Zukunft, sagte sie. Huml hob auch die Rolle des Freistaats Bayern bei der Krankenhausförderung hervor. Sie betonte, dass der Freistaat seit 1980 das Orthopädische Krankenhaus Schloss Werneck mit rund 46 Millionen Euro gefördert habe. „Jeder Euro war eine sinnvolle Investition in die Zukunft!"

Das unterfränkische Fachkrankenhaus sei auch für seine Expertise bei der Behandlung von Osteoporose und deren Folgen bekannt. Knochenschwund gehöre zu den häufigsten Erkrankungen im höheren Lebensalter. In Deutschland seien weit mehr als fünf Millionen Menschen davon betroffen. Huml bezeichnete es als ihr Ziel, die Menschen darüber aufzuklären, wie man Osteoporose wirksam vorbeugen könne. „Mit gesunder Ernährung und ausreichend körperlicher Bewegung können wir in jedem Lebensalter etwas für stabile Knochen tun“, sagte die Gesundheitsministerin.

 

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