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Bezirksjugendring: Haushalts-Volumen erstmals über zwei Millionen (28. März 2017)


Bezirk Unterfranken fördert die Jugendarbeit in diesem Jahr mit insgesamt 719.200 Euro
 

JugendBeiratMärz2017

Der Bezirksjugendring will im Wahljahr junge Menschen motivieren, ihre Stimme abzugeben. Dazu hat er so genannte „Wahl-Blasen“ entworfen. Die Mitglieder des Jugendbeirats beteiligten sich spontan an dieser Aktion. (Foto: Mauritz)
 

Würzburg. (mm) Erstmals hat das Volumen des Bezirksjugendring-Haushalts die magische Zwei-Millionen-Grenze überschritten. Darauf hat der Vorsitzende des Bezirksjugendrings, Carsten Reichert, bei der Sitzung des Jugendbeirats am gestrigen Dienstag (28. März) in Würzburg hingewiesen. In dieser „erfreulich hohen Summe“ machten sich die Erweiterung der Jugendbildungsstätte auf dem Heuchelhof sowie die verschiedenen Fördermittel für die Jugendarbeit bemerkbar. Die JuBi sei nach jetzigem Stand auch für das laufende Jahr gut ausgelastet. Als ein Problem bezeichnete Reichert die weiter steigenden Personalkosten. Bislang habe man diese durch „interne Umschichtungen“ auffangen können, „aber das geht natürlich nicht auf Dauer“, räumte der Bezirksjugendring-Vorsitzende ein.

Bezirkstagspräsident Erwin Dotzel dankte dem Jugendring für seine erfolgreiche Arbeit. „Sie haben viel erreicht für die jungen Menschen in Unterfranken“, sagte Dotzel. In diesem Zusammenhang wies der Bezirkstagspräsident darauf hin, dass der Bezirk Unterfranken seit rund zehn Jahren die Jugendring-Geschäftsstelle und die Jugendbildungsstätte pauschal fördert. Wie Helmut Kleinschroth als Vertreter des Finanzreferats auflistete, beträgt der Bezirks-Zuschuss für das laufende Jahr insgesamt 719.200 Euro, wobei 461.400 Euro auf die Geschäftsstelle und 252.800 Euro auf die JuBi fallen werden. Des Weiteren fördere der Bezirk das Projekt „Flüchtlinge werden Freunde“ im Haushaltsjahr 2017 mit 5.000 Euro.

Jungendring-Vorsitzender Reichert ergänzte in diesem Zusammenhang, dass Unterfranken mit dieser Aktion eine Modellregion bayernweiter Migrationspädagogik sei. Das Projekt, das die unterschiedlichen Zugänge zur Flüchtlings-Integration zeige, werde in diesem Jahr fortgesetzt, „weil wir der Ansicht sind, dass es die guten Beispiele verdient haben, einer breiten Öffentlichkeit präsentiert zu werden“.

Der Jugendbeirat ist eine gemeinsame Kommission des Bezirkstags von Unterfranken und des Bezirksjugendrings. Er berät den Bezirkstag und dessen Ausschüsse in allen grundsätzlichen Angelegenheiten junger Menschen in Unterfranken – insbesondere bei der ideellen und finanziellen Förderung der Jugendarbeit, der Fortschreibung des Jugendprogramms, der Jugendkulturarbeit durch die Bezirksheimatpflege und den Aktivitäten des Partnerschaftsreferates. Ferner ist es im Hinblick auf die Jugendbildungsstätte Aufgabe des Jugendbeirats, die Arbeit der Jugendbildungsstätte zu begleiten und zu fördern, bei der Vorbereitung und Durchführung des Jahresprogramms zu beraten, sich regelmäßig über die Tätigkeit und Entwicklung der Jugendbildungsstätte zu informieren, die Finanzierungsabweichung nach Paragraph 5 des Vertrages zwischen dem Bezirk Unterfranken und dem Bezirksjugendring Unterfranken zu beraten, den Entwurf des jährlichen Haushaltsplans sowie die Jahresrechnung zu beraten.

 

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