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Museums-App geht auf Reisen (30. Mai 2017)

Die Bezirke Unterfranken und Oberfranken schließen eine Kooperationsvereinbarung

 

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Freuen sich über die Kooperation: Bezirkstagspräsident Dr. Günther Denzler (links) und Erwin Dotzel (rechts). Im Hintergrund (von links): Rudolf Burger (Direktor der Bezirksverwaltung, Oberfranken), Bezirksheimatpfleger Prof. Günter Dippold (Oberfranken), Barbara Christoph (Leiterin der KulturServiceStelle des Bezirk Oberfranken) und Bezirksheimatpfleger Prof. Klaus Reder (Unterfranken). Foto: Porsch

 

Bayreuth. (Christian Porsch) Museen und Schulen zusammenzuführen - diese Idee steckt hinter dem Projekt „Museum bildet“ und der interaktiven Web-App MUSbi, die die KulturServiceStelle des Bezirk Oberfranken bereits Ende 2014 auf den Weg gebracht hat. Vor kurzem haben der Bezirk Unterfranken und der Bezirk Oberfranken eine Kooperationsvereinbarung geschlossen, um künftig auch unterfränkische Angebote in die Web-App zu integrieren. In Oberfranken sind bereits mehr als 120 museumspädagogische Programme von 40 Museen in Oberfranken enthalten.

„MUSbi ist ein voller Erfolg. Ich freue mich, dass unser Projekt nun auch in Unterfranken zum Tragen kommt“, betonte der oberfränkische Bezirkstagspräsident Dr. Günther Denzler. Sein unterfränkischer Amtskollege Erwin Dotzel unterstrich, wie wichtig die Zusammenarbeit zwischen Museen und Schulen sei. „Wir haben das Projekt seit knapp einem Jahr sehr intensiv mit einer pädagogischen Fachkraft begleitet und möchten MUSbi nun auch für unterfränkische Angebote öffnen“, sagte Dotzel. In diesem Zusammenhang bot er weitere Kooperationen im Bereich der Museumsarbeit an, etwa beim Austausch von Wanderausstellungen.

Mit der Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung zwischen den beiden Bezirken können nun auch unterfränkische Museen ihre qualifizierten museumspädagogischen Angebote einfach und kostenlos ins Internet stellen. Lehrkräfte und Schüler profitieren davon, in dem sie passgenau nach Fächern, Jahrgangsstufen, Schularten oder nach der Lage des Museums sortierte Lernangebote aus den Angeboten herausfiltern können. „Uns geht es nicht um mehr museale Angebote. Uns geht es in erster Linie darum, in unseren Museen hohe Qualitätsstandards zu erreichen und diese über eine Bewertungsfunktion auch langfristig sicherzustellen“, erklärte Denzler.

MUSbi ist ein bayernweit einmaliges Modellprojekt der KulturServiceStelle des Bezirk Oberfranken und des bayerischen Kultusministeriums, in dessen Rahmen drei Lehrkräfte über das Museumspädagogische Zentrum München (MPZ) an die KulturServiceStelle in Bayreuth angebunden sind. Ziele des bayernweiten Modellprojektes sind die Schaffung von Strukturen zur Förderung der Partnerschaft von Museum und Schule in Oberfranken und der Aufbau der Web-App musbi.de mit maßgeschneiderten und qualifizierten Angeboten für Schulen.

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