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„Das Ziel liegt in Sichtweite“ (12. September 2017)

Erster Spatenstich für Sanierung des Albert-Schweitzer-Hauses – Rund 15,7 Millionen Euro

 

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Gemeinsam für ein Zukunftsprojekt (von links): Weiterer Stellvertreter des Bezirkstagspräsidenten Armin Grein, Bezirksrätin Karin Renner, Bezirksrat Johannes Sitter, Bezirksrat Stefan Funk, Bürgermeisterin Edeltraud Baumgartl (Markt Werneck), Bezirkstagspräsident Erwin Dotzel, Landrat Florian Töpper (Schweinfurt), Geschäftsleiter der Krankenhäuser und Heime Rainer Klingert und Stellvertretender Krankenhausdirektor Edwin Pfeuffer. (Foto: Mauritz)

 

Werneck. (mm) Rund 15,7 Millionen Euro wird der Bezirk Unterfranken in den Umbau und die grundlegende Sanierung des Albert-Schweitzer-Hauses auf dem Gelände von Schloss Werneck (Landkreis Schweinfurt) investieren. Das erklärte Bezirkstagspräsident Erwin Dotzel am Dienstag (12. September) beim ersten Spatenstich für den Ersatzneubau des Heimes.

Das Albert-Schweitzer-Haus bietet vor allem den Menschen ein Zuhause, die lange Jahre in psychiatrischen Einrichtungen gelebt haben und aufgrund ihrer schweren psychischen Erkrankungen Pflege benötigen. Die Errichtung eines Ersatzneubaus wurde notwendig, weil das Pflege- und Wohnqualitätsgesetz umfangreiche Anforderungen für den Betrieb eines Pflegeheims vorschreibt. Dem Ersatzneubau wird sich dann die Generalsanierung des Altbaus anschließen. Außerdem werde das Haus Erthal mit derzeit 32 Plätzen in das künftige Albert-Schweitzer-Haus integriert, wie Dotzel in seiner Ansprache erläuterte. Ziel sei ein modernes Heim mit 94 Pflegeplätzen sowie großzügigen Freizeit- und Gemeinschaftsräumen. Mit dem Start des Bauvorhabens liege das Ziel in Sichtweite, freute sich Dotzel.

Ein großes Kompliment machte Landrat Florian Töpper (Landkreis Schweinfurt) dem Bezirk Unterfranken. Er sei stolz auf die Kliniken Schloss Werneck sowie auf die Heime, sagte der Landkreischef. „Die Sanierung des Albert-Schweitzer-Hauses rücke den Menschen in den Mittelpunkt!“ Töpper verwies auf die nach wie vor zunehmende Zahl psychischer Erkrankungen. Dies stelle die politisch Verantwortlichen vor große Herausforderungen, sagte Töpper.

Umbau und Sanierung seien in zwei Bauabschnitte mit jeweils rund 1.600 Quadratmetern Nutzfläche gegliedert, erläuterte Projektleiter Kai Kendzierski (Ludes Generalplaner GmbH). Den ersten Abschnitt bilde der zweistöckige Anbau an das bereits bestehende historische Gebäude, der andere beziehe sich auf die Sanierung der beiden Stationen im Albert-Schweitzer-Haus. Die besondere Aufgabe während der zweijährigen Planungsphase habe in der Verbindung einer modernen Einrichtung mit einem herausragenden Denkmal bestanden. Auf einen Keller habe man nicht zuletzt aus Gründen des Hochwasserschutzes verzichtet. Kendzierski rechnete mit einer Gesamtbauzeit von mindestens drei Jahren.

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