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„Das ganze Team muss funktionieren“ (12. April 2018)

Stabwechsel im Zentrum für Seelische Gesundheit – Prof. Bönsch löst Prof. Volz ab

 

SeelenZentrumStabwechsel2018

Mit einem Handschlag wurde der Stabwechsel im Zentrum für Seelische Gesundheit am König-Ludwig-Haus besiegelt (von links): Bezirkstagspräsident Erwin Dotzel, die Ärztlichen Direktoren, Prof. Dominikus Bönsch und Prof. Hans-Peter Volz, sowie der Geschäftsleiter der Krankenhäuser und Heime, Rainer Klingert. (Foto: Mauritz)

 

Würzburg. (mm) Auf jedem Schiff, ob's dampft, ob's segelt, gibt's einen, der die Sache regelt. Diese alte nautische Weisheit gilt auch im Zentrum für Seelische Gesundheit am König-Ludwig-Haus (ZSG). Pünktlich zum 1. April hat der Ärztliche Direktor des psychiatrischen Krankenhauses Schloss Werneck, Prof. Hans-Peter Volz, das Steuer im „ZSG“ an seinen Kollegen aus dem Bezirkskrankenhaus Lohr, Prof. Dominikus Bönsch, übergeben. Beide gehören zur Klinikleitung des Zentrums, aber „einer hat jeweils für ein Jahr den Hut auf“, wie es Bezirkstagspräsident Erwin Dotzel bei der kleinen Feierstunde anlässlich dieses Stabwechsels am Donnerstag (12. April) formulierte.

Dotzel erinnerte an den „etwas holprigen Start“ im vergangenen Frühjahr. Aber so sei es bei jeder Neueröffnung, „bis der Laden läuft“. Der Bezirkstagspräsident dankte allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die zum Erfolg des „ZSG“ beigetragen haben. Mittlerweile sei das Haus voll ausgelastet, „was zeigt, dass der Bedarf an diesem psychiatrischen Krankenhaus sehr groß ist“, so Dotzel weiter. Prof. Bönsch wünschte er für das vor ihm liegende Jahr als „administrativer Klinikleiter“ alles Gute und eine glückliche Hand.

Rainer Klingert, der Geschäftsleiter der Krankenhäuser und Heime, berichtete von „schlaflosen Nächten“, die ihm die Anfangsschwierigkeiten bereitet hätten. Insbesondere die Personalgewinnung habe sich als Mammutaufgabe herausgestellt. Mittlerweile sei man aber „in die Gänge gekommen“. Zu danken sei dafür allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. „Das ganze Team muss funktionieren“, um erfolgreich zu arbeiten, betonte Klingert.

Prof. Volz resümierte, dass trotz aller Konflikte stets „der gemeinsame Wille immer dominiert“ habe. Der Anfang sei schwierig gewesen, aber auch spannend. So etwas wie den Start einer völlig neuen Klinik habe auch er noch nie erlebt. In der Rückschau bescheinigte er allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern: „Toll, wie wir das geschafft haben!“

Prof. Bönsch gab zu bedenken, dass er von Anfang an in die Planungen miteinbezogen war. „Insofern habe ich das erste Jahr des Zentrums aus einem gewissen Abstand verfolgt“, sagte er. Nach seiner Einschätzung werde es noch ein weiteres Jahr brauchen, bis alle Details geklärt seien. Daher freue er sich sehr, das Begonnene jetzt ein Jahr lang fortzuführen. Was er bereits jetzt feststellen können: „Alle Patienten sind unglaublich zufrieden!“

 

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