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Dotzel: Kultur gibt einer Region ihr typisches Gesicht (13. Juni 2018)

Unterfränkische Kulturtage in diesem Jahr vom 6. bis zum 22. Juli in Amorbach

 

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Präsentierten das vielfältige Programm der Unterfränkischen Kulturtage 2018 (von links): Bezirksheimpfleger Prof. Klaus Reder, Landrat Marco Scherf (Miltenberg), Bezirkstagspräsident Erwin Dotzel und Bürgermeister Peter Schmitt (Amorbach). (Foto: Mauritz)

 

Amorbach. (mm) Unter dem Motto „Kultur in Bewegung“ finden die Unterfränkischen Kulturtage in diesem Jahr vom 6. bis zum 22. Juli in Amorbach (Landkreis Miltenberg) statt. Auf einer Pressekonferenz stellten am Mittwoch (13. Juni) Bezirkstagspräsident Erwin Dotzel, Landrat Marco Scherf (Miltenberg) und Bürgermeister Peter Schmitt (Amorbach) im Rathaussaal der Barockstadt das Veranstaltungsprogramm vor. Dotzel betonte in seiner Begrüßung, dass es die Kulturtage mittlerweile seit mehr als dreißig Jahren gebe. „Diese lange Zeit beweist, dass Kultur nichts zu tun hat mit dem Zeitgeist.“ Besonders wichtig war dem Bezirkstagspräsidenten bei der Kulturförderung auch den Gedanken der Inklusion zu berücksichtigen: „Wir wollen, dass alle Menschen am kulturellen Leben teilhaben können“, betonte Dotzel.

Von Anfang an habe hinter den unterfränkischen Kulturtagen die Idee gestanden, der regionalen Kultur immer wieder neuen Schwung zu verleihen. Und von Anfang an habe der Bezirk Schulter an Schulter gemeinsam mit einem der unterfränkischen Landkreise und jeweils einer anderen Kommune gearbeitet. Denn es sei die Kultur, die eine Region unverwechselbar werden lasse. „Erst die Kultur gibt einer Region ihr typisches Gesicht“, betonte Dotzel.

In dieselbe Richtung argumentierte auch Landrat Marco Scherf. Kultur sei das Fundament einer Gesellschaft, sie vermittle Identität und Gemeinsamkeit. Nur auf dieser Basis lasse sich Zukunft gestalten. Dass die Kulturtage in diesem Jahr länger als gewöhnlich dauerten, zeige, wieviel die Region zu bieten habe. Amorbach bezeichnete der Rathauschef als einen idealen Standort für den Veranstaltungsreigen. Wichtig war ihm zudem, dass Kultur eben nicht nur in den großen Metropolen stattfinde. Die Kulturtage seien eine Gelegenheit, dies auch über die Grenzen hinaus nach Baden-Württemberg und Hessen sichtbar zu machen.

Augenzwinkernd erklärte Bürgermeister Peter Schmitt Amorbach zur „Kulturhauptstadt des Landkreises Miltenberg“ und verwies als Beleg dafür auf die zahlreichen Events wie etwa die Konzertreihe in der fürstlichen Abteikirche, die Veranstaltungen in der Zehntscheuer, die örtliche Kleinkunstbühne und nicht zuletzt das Kabarettfestival, das unter dem Titel „Sommerrausch“ im Juni stattfinde. Ausdrücklich bedankte sich das Stadtoberhaupt bei den Bürgerinnen und Bürgern sowie den Vereinen, die spontan gesagt hatten: Jawohl, das packen wir an!

Bezirksheimatpfleger Prof. Klaus Reder ergänzte, dass es neben dem offiziellen Flyer quasi noch ein „ungedrucktes Programm“ gebe, das all jene Perspektiven enthalte, die man für die kulturelle Förderung Amorbachs entwickelt habe. Der tiefere Sinn der Kulturtage liege schließlich in der Frage, wo wollen Stadt und Landkreis hin, und wie kann der Bezirk helfen?

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Alle Infos zu den Unterfränkischen Kulturtagen in Amorbach und das aktuelle Programmheft finden Sie im Internet unter www.unterfraenkische-kulturtage.deexterner Link

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