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Bezirk will CO2-Verbrauch nachhaltig verringern (19. Juni 2018)

Rainer Klingert stellt Ressourcen-Bericht der Bezirkseinrichtungen für das Jahr 2017 vor

 

hackschnitzelLohr

Holzschnitzel spielen bei der Verringerung des CO2-Verbrauchs eine wichtige Rolle.

 

Würzburg. (mm) Zum elften Mal hat am gestrigen Dienstag (19. Juni) Bezirks-Kämmerer Rainer Klingert im Bau- und Umweltausschuss den Ressourcen-Bericht für die Krankenhäuser und Heime des Bezirk Unterfranken vorgestellt. Insgesamt bestätigte das Zahlenwerk die Tendenz, wonach insbesondere der CO2-Verbrauch der Bezirkseinrichtungen kontinuierlich sinkt. „Bei jeder Baumaßnahme oder Sanierung wird selbstredend der neueste Stand der Technik berücksichtigt. Das heißt, wir kommen jedes Mal unserem Kernziel näher“, erläuterte Klingert.

Aufgrund baulicher, technischer, struktureller und nutzungsbedingter Eigenarten zeigten allerdings die einzelnen Häuser recht unterschiedliche Kennzahlen. So falle zum Beispiel der vergleichsweise hohe spezifische Stromverbrauch des König-Ludwig-Hauses auf, was sich nicht zuletzt dadurch erkläre, dass 2017 fast 25.000 Patientenbesuche über die Poliklinik registriert wurden, die in den Belegungszahlen nicht erfasst würden. Andererseits sei der Stromverbrauch des König-Ludwig-Hauses im Vergleich zum Jahr 2016 wegen der abgeschlossenen Bau- und Umbauarbeiten sogar um mehr als neun Prozent gesunken.

Bei mehr als der Hälfte aller Einrichtungen konnte Klingert einen Rückgang des Wärmeverbrauchs registrieren. Auch der flächenbezogene Wärmeverbrauch sei rückläufig. Beim Wasserverbrauch zeige sich ein uneinheitliches Bild, so der Geschäftsleiter der Krankenhäuser und Heime. Dies liege einerseits an Bautätigkeiten an diversen Standorten, sowie an der hohen Zahl der Patientenbesuche. Ähnlich dem Wasserverbrauch stehe auch die Abfallmenge in direkter Beziehung zu den Fallzahlen, sagte Klingert weiter. Höhere spezifische Restabfallmengen beim König-Ludwig-Haus oder der Orthopädie in Schloss Werneck lägen in erster Linie an einer kürzeren Verweildauer der Patienten und dadurch bedingt sinkender Bettenauslastungen. Im Bezirkskrankenhaus Lohr sei die Restabfallmenge sowohl absolut als auch spezifisch leicht gestiegen, was Klingert auf Demontage- und Ausräumarbeiten im Zuge weiterer geplanter Umbauarbeiten zurückführte.

Einen bedeutenden Beitrag zum Umweltschutz leisteten die Hackschnitzelanlage am Standort Lohr am Main, die Hackschnitzel- und Biogasanlage in Schloss Werneck sowie die Pelletheizung in Römershag. „Insgesamt wurden in 2017 an den Standorten Lohr, Werneck und Römershag rund 2.001 Tonnen CO2 eingespart“, rechnete Klingert vor.

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