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Spitzen-Werte für Bezirks-Kliniken (28. Juni 2018)

F.A.Z.-Institut veröffentlicht Liste mit „Deutschlands besten Krankenhäusern“

 

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Würzburg. (mm) Erstmals hat jetzt das Institut der Frankfurter Allgemeinen Zeitung ein Ranking fast aller Krankenhäuser in Deutschland erarbeitet. Unter den bewerteten 1.909 deutschen Kliniken kam das Orthopädische Krankenhaus Schloss Werneck auf Rang 29, die Orthopädische Klinik König-Ludwig-Haus auf Rang 34 und das Thoraxzentrum Bezirk Unterfranken auf Rang 214. Wie das Blatt in seiner heutigen Ausgabe (28. Juni) berichtet, waren die im Internet veröffentlichten Qualitätsberichte eine wesentliche Quelle der Untersuchung. Außerdem wertete das F.A.Z.-Institut systematisch Bewertungsportale und Patientenbefragungen aus, wie die „Klinikbewertung.de“, den „TK-Klinikführer“ oder die „Weiße Liste“.

Hoch zufrieden mit diesem „herausragenden Abschneiden der Bezirkseinrichtungen“ zeigten sich Bezirkstagspräsident Erwin Dotzel und der Geschäftsleiter der Krankenhäuser und Heime des Bezirk Unterfranken, Rainer Klingert. Wie Dotzel bei einem Gespräch mit Vertretern der drei Krankenhäuser betonte, sei dieser Erfolg nicht zuletzt der DIN-ISO-Zertifizierung zu verdanken, die der Bezirk Unterfranken vor etlichen Jahren auf den Weg gebracht habe. „Dies war der Grundstein für eine geordnete Qualitätserfüllung“, sagte Dotzel. Sein besonderer Dank galt ferner den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der drei Krankenhäuser: „So herausragende Bewertungen sind nur durch ein hochmotiviertes Personal möglich!“

Rainer Klingert wies in diesem Zusammenhang darauf hin, dass „Kliniken in öffentlich-rechtlicher Trägerschaft ohne Gewinnerzielungsabsicht“ arbeiteten. „Dadurch sind wir in der Lage, unsere Kliniken personell so auszustatten, dass sowohl dem Interesse der Patienten als auch dem Interesse des Personals Rechnung getragen werden kann“, sagte der Geschäftsleiter.

Für die Beurteilung der Qualität eines Krankenhauses spielte beim F.A.Z.-Ranking neben der allgemeinen Zufriedenheit der Patienten die Zufriedenheit mit dem Behandlungsergebnis, der medizinisch-pflegerischen Versorgung, der Information und der Kommunikation, der Organisation und der Unterbringung sowie der so genannten Patientensicherheitskultur eine entscheidende Rolle. Neben dieser so genannten „emotionalen Bewertung“ untersuchten die F.A.Z.-Experten auch die „sachliche Bewertung“ der knapp 2.000 deutschen Krankenhäusern. Darunter subsumierten sie Faktoren wie den durchschnittlichen Anteil der Fachärzte, den Anteil der Patienten pro Facharzt oder die Zahl des Pflegepersonals pro Patient. Hinzu kamen Kennzahlen zur Barrierefreiheit, dem nichtmedizinischen Leistungsangebot, dem Qualitäts- und Risikomanagement, dem Hygienemanagement sowie dem Beschwerdemanagement. Nicht befragt wurden hingegen die Mitarbeiter der jeweiligen Kliniken, um jeden Einfluss auf das Untersuchungsergebnis zu verhindern. „Wir wurden in der Tat von der Veröffentlichung in der F.A.Z. völlig überrascht“, bestätigte auch Bezirkstagspräsident Dotzel.

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