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Das Ende eines langen Weges (7. Februar 2019)

Dr.-Karl-Kroiß-Schule feiert Erweiterung der Offenen Ganztagsbetreuung

KarlKroiß2019

„Natürlich glutenfrei“ war der spezielle Schlüssel aus Brotteig, den es zur Eröffnung des Erweiterungsbaus für die Offene Ganztagsbetreuung der Dr.-Karl-Kroiß-Schule gab. Das Bild zeigt (von links): Verwaltungsleiter Heiko Lörner, Schuldirektorin Bärbel Schmid, Architekt Herbert Osel und Bezirkstagspräsident Erwin Dotzel. (Foto: Mauritz)
 

Würzburg. (mm) Das „Ende eines langen Weges“ feierte am gestrigen Donnerstag (7. Februar) die Dr.-Karl-Kroiß-Schule mit der Eröffnung des Erweiterungsbaus für die Offene Ganztagsbetreuung. Erste Überlegungen zu dieser Erweiterung habe man nämlich bereits 2006 angestellt, erinnerte sich Bezirkstagspräsident Erwin Dotzel in seiner Begrüßungsrede. In den Jahren 2011 und 2012 sei das Thema erneut auf der Tagesordnung des Bezirkstags gestanden. „Ich kann mich noch gut an unsere ersten Gespräche erinnern – und daran, dass wir von Anfang an von der Wichtigkeit des Projekts überzeugt waren“, so Dotzel weiter.

Gemeinsam mit der Regierung von Unterfranken seien alle möglichen Alternativen geprüft worden. „Ein ganzes Jahr lang, von Juni 2016 bis Juni 2017, haben wir an diesem Erweiterungsbau für die Offene Ganztagsbetreuung geplant, wir haben diskutiert, abgewogen und nach der optimalen Lösung gesucht“, bis im November 2017 die Bauarbeiten beginnen konnten, so der Bezirkstagspräsident weiter. Die Gesamtkosten für den Bau, der im Dezember 2018 bezugsfertig war, beliefen sich auf knapp 2,5 Millionen Euro. Der Freistaat Bayern habe die Anlage mit 1.054.000 Euro aus Mitteln des Finanzausgleichs gefördert, sagte Dotzel.

Schuldirektorin Bärbel Schmid erinnerte an die „weiten Wege und langen Arbeitstage“ der jungen Leute, die aus ganz Unterfranken an die Dr.-Karl-Kroiß-Schule kämen. Da sei es gut für die Kinder, ein warmes Mittagessen zu bekommen – „ganz zu schweigen von den Eltern, die durch die Nachmittagsbetreuung entlastet werden“, so die Schulleiterin. Insgesamt 57 Schülerinnen und Schüler würden im Schuljahr 2018/2019 in dem neuen Schultrakt ganztagsbetreut. 29 von ihnen kämen aus dem Grundschulbereich, 28 aus dem Mittelschulbereich. „Mit großer Freude sind die jungen Leute nach den Weihnachtsferien hier eingezogen“, erzählte Bärbel Schmid. Schon jetzt lasse sich feststellen, dass die Offene Ganztagsbetreuung sich sehr positiv auf die Stimmung im Hause auswirke, so die Schulleiterin.

Herbert Osel vom Würzburger Architektenbüro „hjp“ betonte, dass bei der Baumaßnahme insbesondere regionale Firmen zum Zuge gekommen seien. „Auf ortsansässige Firmen kann man sich verlassen“, so Osels Erfahrung. Für die obligatorische Schlüsselübergabe hatte der Architekt ein ganz spezielles „Schließwerkzeug“ mitgebracht: einen von der Bäckerei Schiffer gebackenen Brot-Zopf in Form eines Schlüssels: „Natürlich glutenfrei!“, betonte Osel.

Den „Soundtrack“ zu der Feierstunde lieferte die Karl-Kroiß-Schul-Band unter Leitung des Musikpädagogen Markus Reichl mit dem Ohrwurm „Du bist vom selben Stern“ und dem unverwüstlichen „I am sailing“ – begleitet mit Congas, Cajons, Keyboard und Trompete.

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Die Dr.-Karl-Kroiß-Schule ist ein Förderzentrum für den Förderschwerpunkt Hören mit den Aufgaben der Erziehung und Bildung von jungen Menschen, die im Bereich Hören und Kommunikation besondere Angebote benötigen. Der Dr.-Karl-Kroiß-Schule ist ein Studienseminar für Gehörlosen- und Schwerhörigen-Pädagogik angegliedert. Einzugsbereich des Förderzentrums sind der Bezirk Unterfranken und die angrenzenden Landkreise Baden-Württembergs.

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