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Verstärkung für die Behindertenbeauftragte (12. Februar 2019)

Bezirk rückt besondere Belange von Menschen mit Behinderung noch mehr in den Fokus

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Künftig im Duett (von links): die langjährige Behindertenbeauftragte Karin Renner und ihre neue Stellvertreterin Christina Feiler. (Foto: Mauritz)

Würzburg. (mm) Einstimmig hat der Bezirkstag von Unterfranken auf seiner Sitzung am Dienstag (12. Februar) eine Änderung der Satzung über die Behindertenbeauftragte beziehungsweise den Behindertenbeauftragten des Bezirks beschlossen. Kernstück der Satzungsänderung war die Schaffung einer stellvertretenden Behindertenbeauftragten beziehungsweise eines stellvertretenden Behindertenbeauftragten. Damit soll das Amt künftig aufgewertet und die bisherige Amtsinhaberin, CSU-Bezirksrätin Karin Renner (Bad Kissingen), die diese Aufgabe seit Sommer 2005 erfüllt, entlastet werden. Als ihre Stellvertreterin hatte der Bezirkstag von Unterfranken bereits im Vorfeld der gestrigen Sitzung Christina Feiler (Veitshöchheim) bestellt. Die 1965 geborene Physiotherapeutin gehört der Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen an und wurde 2018 erstmals in den Bezirkstag gewählt.

Die ehrenamtlich tätigen Behindertenbeauftragten wirken an der politischen Willensbildung des Bezirks mit und sollen über „langjährige Erfahrung in sozialen Angelegenheiten und fundiertes Fachwissen im Behindertenrecht sowie in der Betreuung von Menschen mit Behinderung“ verfügen, wie es in der Satzung heißt. Die Bestellung erfolgt durch den Bezirkstag jeweils für die Dauer der Wahlperiode. Den Behindertenbeauftragten „obliegt die Wahrnehmung und Förderung der besonderen Belange der Menschen mit Behinderung im Rahmen der Zuständigkeit des Bezirks“. Sie beraten den Bezirk und können „die Bedürfnisse von Menschen mit Behinderung aufzeigen und benennen, behindertenpolitische Anliegen in die Arbeit der Bezirke einbringen, Maßnahmen zur verbesserten Integration von Menschen mit Behinderung anregen sowie als zentrale Anlaufstelle behinderter Menschen den Zugang zum Dienstleistungsangebot für behinderte Menschen erleichtern“, so die Satzung weiter.

Über die Stärkung der Behindertenbeauftragten freute sich auch Bezirkstagspräsident Erwin Dotzel. In der Satzungsänderung werde deutlich, dass der Bezirk die besonderen Belange der Menschen mit Behinderung noch mehr in den Fokus der Politik rücken wolle. „Die Behindertenbeauftragte und ihre Stellvertreterin erfüllen eine wichtige Rolle bei der Verwirklichung der Gleichstellung von Menschen mit Behinderung“, betonte der Bezirkstagspräsident.

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