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Der Bezirk berät, hilft, fördert - und "rockt"! (17. April 2019)

Finale des BandCamps im großen Saal der Musikakademie Hammelburg

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Die Band "7 UP" - eine von insgesamt neun Bands, die beim Abschlusskonzert in der Musikakademie in Hammelburg die Bühne rockten. Von links: Merle Boye (git), Felix von der Goltz (bass, sax), Justin Hilfer (drums), Marlene Neumann (voc), Moritz Weise (drums, bass), Clemens Fensterle (voc), Andreas Schässburger (git). Foto: Hiller

Würzburg/Hammelburg. (hil) „Super, dass Sie trotz der erschwerten Zufahrt alle den Weg zu unserem Abschlusskonzert der Nachwuchs-Rocker gefunden haben!“ begrüßte Peter Näder, Popularmusikbeauftragter des Bezirk Unterfranken, die erwartungsvollen Fans am vergangenen Mittwoch (17. April), im Saal der Musikakademie in Hammelburg. Obwohl das Abschlusskonzert des Level A mit den rund 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmer an einem Mittwoch stattfand, waren alle Plätze besetzt und einige Zuhörer mussten sogar stehen.

Dass es sich beim BandCamp von MainPop (14. bis 18. April) um einen Evergreen handelt, belegt schon die Tatsache, dass es bereits zum 18. Mal stattfindet und damit bundesweit einmalig ist. Unter der Anleitung von erfahrenen Coaches proben, jammen und texten die jungen Musikerinnen und Musiker fünf Tage in den Räumen der Musikakademie in Hammelburg. Eine Herausforderung ist auch, dass sich die meisten der Jugendlichen im Alter von 12 bis 16 Jahren zuvor noch gar nicht kannten. Bei den Auftritten am Abschlusskonzert war davon jedoch nichts zu spüren. Die Bandmitglieder, der meist erst während des Camps gegründeten Bands, pflegten einen vertrauten Umgang, wie man ihn sonst nur von alten Hasen aus dem Musik-Business kennt.

In diesem Jahr sollten die Kids schwerpunktmäßig eigene Songs schreiben, die sie dann am Abschlusskonzert auf der Bühne auch performten. Zur Seite stand den jungen Künstlern besonders im Bereich Songwriting Karan Braun, die am Darlington College of Arts und an der Unversity of York in England Musik studiert hatte.

Bei den eigenen Songs bewiesen die Bands Weitblick und Tiefgang. Während eine Band sich verheißungsvoll „Future´s coming soon“ nannte, thematisierte die Band „Drei Engel für die Charlies“ mit ihrem Stück „Weit weg“ die zunehmende Umweltverschmutzung unseres Planeten und trafen damit voll den Zeitgeist der „Fridays for Future“ Bewegung. Etwas weniger tiefsinnig war dagegen dann ihr zweiter Act. Mit „Wannabe“ von den „Spice Girls“ – ein Klassiker, der auf keiner 90er Party fehlen darf - heizten sie dem begeisterten Publikum ordentlich ein.

Dass Musik auch ohne Gesang funktioniert, bewiesen „Beatless“ mit ihrer Eigenkomposition „Back to the Groove“, die die Zuschauer sehr an den Titel „Hit The Road Jack“ von „Ray Charles“ erinnerte. Der Bandname „Beatless“ darf in diesem Zusammenhang wohl eher ironisch gesehen werden, weil die jungen Musiker sehr wohl wussten, wie man einen guten Beat spielt.

Für die talentierten Nachwuchskünstler gehen am Freitag, 18. April, fünf inspirierende Tage voller Musik, Jam-Sessions und neuen Bekanntschaften zu Ende, an die sie sich noch eine ganze Weile gerne erinnern werden. Für die restliche Crew geht es allerdings gleich mit dem Level B in der Altersklasse ab 16 Jahren weiter. Zu besonders spannenden Begegnungen wird es außerdem zwischen den hiesigen Teilnehmern und denen aus dem Departement Calvados aus Frankreich kommen. Höhepunkt dieses Kurses wird das Abschlusskonzert am Ostersonntag, 21. April um 20 Uhr, ebenfalls im Saal der Musikschule Hammelburg, sein.


Die BandCamps sind ein Angebot von MainPop, der Popularmusik-Förderung des Bezirk Unterfranken. Folgende Bands nahmen am Level A des diesjährigen BandCamp teil (alphabetisch): Beatless – Drei Engel für die Charlies – Future´s coming – Hot Dogs – Microterror – Not-Hot Wheels – Power Plant – STOP – 7 Up.  

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