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Dotzel: Neuer Schwung für die regionale Kultur (25. April 2019)

Unterfränkische Kulturtage vom 13. bis zum 29. September in Stadtlauringen

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Halten im wahrsten Sinn des Wortes die Unterfränkischen Kulturtage in Stadtlauringen hoch (von links): Bürgermeister Friedel Heckenlauer (Stadtlauringen), Bezirkstagspräsident Erwin Dotzel und Landrat Florian Töpper (Schweinfurt). (Foto: Mauritz)

Stadtlauringen. (mm) Besucher aus der ganzen Region erwarten die Veranstalter der Unterfränkischen Kulturtage, die in diesem Jahr vom 13. bis zum 29. September in Stadtlauringen (Landkreis Schweinfurt) stattfinden werden. Auf einer Pressekonferenz am Donnerstag (25. April) stellten Bezirkstagspräsident Erwin Dotzel, Landrat Florian Töpper (Schweinfurt) und Bürgermeister Friedel Heckenlauer im Kunsthandwerkerhof in Stadtlauringen das Kulturtage-Programm mit mehr als siebzig attraktiven Veranstaltungen vor.

Dotzel betonte in seiner Begrüßung: „Man kann ohne Übertreibung feststellen, dass die Unterfränkischen Kulturtage für jeden etwas bieten.“ Entscheidend für den Erfolg der Unterfränkischen Kulturtage sei die Zusammenarbeit von Vereinen, Verbänden, einzelnen Aktionsgruppen sowie Bürgerinnen und Bürger und natürlich der Politik. Dank des reichen Veranstaltungs-Angebots könne man auch den eigenen Ort neu kennenlernen, so Dotzel.

Die unterfränkischen Kulturtage, die es seit mehr als dreißig Jahren gibt, bezeichnete Dotzel als „Selbstläufer“, der sich immer wieder erneuere. Die Kulturtage seien längst ein „fester Bestandteil im kulturellen Leben Unterfrankens“. Von Anfang an sei hinter den Kulturtagen die Idee gestanden, der regionalen Kultur immer wieder neuen Schwung zu verleihen. Und von Anfang an habe der Bezirk Schulter an Schulter mit einem der unterfränkischen Landkreise und jeweils einer anderen Kommune gemeinsam an diesem Projekt gearbeitet.

Landrat Florian Töpper betonte die große Bedeutung von Kultur insbesondere für die ländlichen Räume. Deshalb gehe es ihm nicht nur um das kulturelle Erbe, sondern vor allem um das kulturelle Leben. Dass sich alle drei kommunalen Ebenen für die Unterfränkischen Kulturtage engagierten, zeige, dass Kultur ein gemeinsames Anliegen darstelle. Kultur sei ein klarer Standortvorteil, so der Landkreis-Chef weiter. Als Beispiele für den kulturellen Reichtum seines Landkreises nannte er die Freilichtbühne Sömmersdorf oder die Pflege der von Balthasar Neumann geschaffenen Prachtbauten wie Schloss Werneck. In diesem Jahr befinde sich der kulturelle Mittelpunkt Unterfrankens in Stadtlauringen, sagte Töpper.

Stadtlauringen werde sich bei den Kulturtagen als „Markt der Möglichkeiten“ präsentieren, versprach Bürgermeister Friedel Heckenlauer. Für die Entwicklungsmöglichkeiten einer Kommune sei die Kultur ein „ganz wichtiges Element“, so der Rathaus-Chef weiter. Zu den Highlights der Kulturtage in Stadtlauringen rechnete Heckenlauer die so genannte „Mundart-Rallye“ mit Wilhelm Wolpert, Wolfgang Reichmann, Günter Stock und Fredi Breunig, bei der es nicht die Zuhörer, sondern die Akteure sind, die auf Tour gehen, sowie die Lauringer Kellernacht im Schüttbaukeller, im Rathauskeller und im Amtskeller, bei der die Gäste von Keller zu Keller wandeln können, und schließlich die rund zwanzig Veranstaltungen, die die Friedrich-Rückert-Arbeitsgemeinschaft organisieren wird. Der Dichter und Sprachgelehrte hatte seine Kindheit in Oberlauringen verbracht. Auf einen ganz besonderen Höhepunkt freuen sich bereits alle Beteiligten, auf den Vortrag „Was Leib und Seele zusammenhält“ von Karl-Heinz Hennig und das anschließende Kesselfleischessen. Auch die Kultur ist eben ein weites Feld, wie Theodor Fontane an dieser Stelle gesagt hätte!

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Alle Infos zu den Unterfränkischen Kulturtagen in Stadtlauringen und das aktuelle Programmheft finden Sie im Internet unter www.unterfraenkische-kulturtage.deexterner Link

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