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„Würzburg ist cool“ (2. September 2019)

Der neuen Europäischen Freiwilligen gefällt die Dom-Stadt auf Anhieb

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Neu im Partnerschaftsreferat: Charlotte Ballouard. (Foto: Mauritz)

Würzburg. (mm) Auf der Alten Mainbrücke einen Schoppen zu trinken, das sei „cool“, sagt Charlotte Ballouard, die neue Europäische Freiwillige beim Bezirk Unterfranken in astreinem Deutsch. Die 18-Jährige aus Caen hat schließlich erst vor ein paar Wochen das deutsch-französische Abitur – das so genannte AbiBac – abgelegt. Da gehört Deutschunterricht zu den zentralen Fächern! Auch die Residenz und die Festung Marienberg hat sie schon besichtigt, obwohl sie erst seit ein paar Tagen in Würzburg ist. Die altehrwürdige Domstadt am Main mit ihren romantischen Straßenzügen hat ihr auf Anhieb gefallen. Da sollte das Heimweh und die Sehnsucht nach der kleinen Schwester wohl bald verflogen sein!

Sehr zufrieden ist sie zudem mit ihrem kleinen Zimmer mitten im Zentrum Würzburgs – in nächster Nähe zur Fußgängerzone und einigen der angesagten Studentenlokale. Charlotte Ballouard ist offensichtlich sehr unternehmungslustig – und ausgesprochen sportlich. Zu ihren Hobbies gehören unter anderem das Tanzen und das Joggen. Außerdem liebt sie Musik. „Alle Arten von Musik!“, wie sie mit Nachdruck betont. Zuhause im französischen Calvados hat sie Gitarre gelernt und mit Begeisterung in einem Chor gesungen.

Wie’s nach dem einen Jahr in Unterfranken weitergeht, weiß Charlotte Ballouard noch nicht. In der Schule hat sie sich besonders für die Fächer Geschichte, Wirtschaft und Politik begeistert. Ideal erschiene ihr, wenn sie zudem ihr Faible für Deutsch damit verbinden könnte. Aber bis dahin wird noch eine Menge Wasser an Würzburg vorbei den Main hinunterfließen.

Der „Europäische Freiwilligendienst“ wurde vor rund zwanzig Jahren vom Europäischen Rat und vom Europäischen Parlament ins Leben gerufen und nunmehr als Freiwilligendienst im Rahmen des Europäischen Solidaritätskorps weitergeführt. Der Bezirk Unterfranken war von der ersten Stunde an dabei. Als einziger der bayerischen Bezirke nahm er gemeinsam mit seiner Partnerregion, dem Departement Calvados, 1998 an der Pilotaktion „Europäischer Freiwilligendienst“ teil. Ohne Unterbrechung tauschen das Calvados und Unterfranken seither „Europäische Freiwillige“ aus. Junge Menschen aus beiden Ländern lernen auf diesem Weg die jeweils andere Kultur, deren Besonderheiten und Eigenarten und deren Sprache kennen.

Das deutsch-französische Abitur „AbiBac“ wurde im Mai 1994 bei den deutsch-französischen Konsultationen im elsässischen Mülhausen (Mulhouse) vereinbart. Der Begriff setzt sich aus den Silben Abi (für Abitur) und Bac (für baccalauréat) zusammen. Das AbiBac wird in beiden Ländern als Hochschulreife vollwertig anerkannt. Schwerpunkte im Unterricht und in den Prüfungen sind zum einen die jeweils andere Sprache sowie so genannte Sachfächer, die zu einem großen Teil in der entsprechenden Fremdsprache unterrichtet werden.

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