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Feierliche Übergabe des Tagungs- und Kulturzentrums Schüttbau in Rügheim (20. Oktober 2019)

Bezirkstagspräsident Erwin Dotzel übergibt den Schlüssel zum Schüttbau in Rügheim

Uebergabe Schuettbau

Bezirkstagspräsident Erwin Dotzel Übergibt feierlich den Schlüssel zum Tagungs- und Kulturzentrum Schüttbau in Rügheim an den Bürgermeister der Stadt Hofheim (von links): Wilhelm Schneider (Landrat des Landkreises Hassberge),  Erwin Dotzel (Bezirkstagspräsident), Wolfgang Borst (Bürgermeister Stadt Hofheim). (Foto: Hiller)

Rügheim/Würzburg. (hil) Nach 25 Jahren übergab der Bezirk Unterfranken das Tagungs- und Kulturzentrum Schüttbau in Rügheim am Sonntag (20. Oktober) in einer feierlichen Stunde an die Stadt Hofheim zurück. Dazu reichte Bezirkstagspräsident Erwin Dotzel symbolisch den Schlüssel zum Schüttbau an den Bürgermeister der Stadt Hofheim, Wolfgang Borst, weiter. 

Dotzel begrüßte zunächst alle Gäste - darunter auch viele Ehrengäste und dankte allen voran den bisherigen Angestellten für ihren Einsatz und ihr Engagement für den Schüttbau: "Erst das Personal hat diesem außergewöhnlichen Gebäude seinen Charme verliehen und jeden Aufenthalt eine angenehme Atmosphäre verliehen." 

Seit nunmehr 25 Jahren habe der Bezirk Unterfranken die Tagungs- und Veranstaltungsräumlichkeiten im Schüttbau in Rügheim schätzen und lieben gelernt, so Dotzel weiter. Der Bezirk Unterfranken hat damals bewusst ein Zeichen gesetzt, dass Kultur nicht nur in den großen Metropolen dieser Welt stattfindet. Im Gegenteil: "Oft kann sich Kultur erst abseits der lauten und hektischen Ballungsräume wirklich entfalten", stellte Dotzel fest. 

Als Beweis dafür, dass der Bezirk Unterfranken den Schüttbau immer als idealen Ort gesehen hat, um Veranstaltungen einen außergewöhnlichen und würdigen Rahmen zu verleihen führte Dotzel an, dass der Bezirk Unterfranken auch immer wieder in den Schüttbau investierte, um die Attraktivität des Gebäudes zu steigern. So zum Beispiel in den Veranstaltungssaal, der – je nach Bestuhlung – Platz für 120 bis 199 Besuchern bietet. Daneben wurde auch ein Tonstudio errichtet, dass in der Region seines Gleichen sucht und das in seinem Kellergewölbe Künstlerinnen und Künstlern ein einzigartiges Klangerlebnis bietet.

Dotzel schätzt als Präsident des Bezirkstags von Unterfranken diese renommierte Einrichtung. Das anspruchsvolle und abwechslungsreiche Programm des regen Kultur e.V. Rügheim seien fester Bestandteil des Kulturprogramms und belebten die ganze Region, so Dotzel weiter. 

Dass der Bezirk Unterfranken den Pachtvertrag für den Schüttbau in Rügheim nun nach 25 Jahren nicht mehr verlängert hat, führte er darauf zurück, dass sich die Verwaltung eines solchen Kulturzentrums durch die räumliche Entfernung von Würzburg teilweise sehr schwierig gestaltet, kündigte aber gleich an, dass der Bezirk Unterfranken weiterhin ein treuer Gast des Tagungszentrums bleibt. "Schon nächste Woche kommen wieder Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus der Bezirksverwaltung, um das besondere Ambiente hier im Schüttbau zu genießen", freute sich Dotzel. 

Landrat Wilhelm Schneider machte in seinem Grußwort keinen Hehl daraus, dass er es gerne gesehen hätte, wenn der Pachtvertrag mit dem Bezirk verlängert worden wäre. Gleichwohl bedankte er sich ausdrücklich beim Bezirk Unterfranken für das jahrelange, intensive Engagement um das "kulturelle Juwel im Hassgau". 

Der Bürgermeister der Stadt Hofheim, Wolfgang Borst, der den Schlüssel entgegennahm, bedankte sich ebenfalls bei Dotzel und beim Bezirk Unterfranken. Ohne die Unterstützung des Bezirks würde der Schüttbau in seiner heutigen Form wohl nicht mehr existieren. Borst weiß, dass damit ein neues Kapitel aufgeschlagen wird, freut sich aber gleichzeitig auch  darauf, das Haus weiterhin mit Leben zu füllen. Das Tagungs- und Kulturzentrum Schüttbau in Rügheim sei schließlich "ein Leuchtturm der Kulturarbeit in der Rhön", so Borst wörtlich.  

Das denkmalgeschützte Gebäude wurde im Jahr 1548 von Veit Ulrich von Schaumberg als Verwaltungssitz mit Schüttboden und großem Kellergewölbe erbaut. Aber trotz dieser langen Vergangenheit bietet der Schüttbau heute alle Annehmlichkeiten modernster Technik. Alle Räumlichkeiten sind barrierefrei eingerichtet und für Rollstuhlfahrer durch einen Aufzug im Gebäude leicht erreichbar.

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