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„Treten Sie ein, Sie sind willkommen“ (13. Februar 2020)

Erweiterung des Bezirksgebäudes abgeschlossen – Umsetzung des Inklusionsgedankens

NeubauFoyer2020

Selbst der symbolische Schlüssel aus Brotteig, den es zur Feier des Bezirks-Erweiterungsbaus gab, brachte die Nachhaltigkeit zum Ausdruck, mit der die Baumaßnahmen durchgeführt wurden. Das Bild zeigt Baureferent Ottmar Zipperich und Bezirkstagspräsident Erwin Dotzel. (Foto: Mauritz)

Würzburg. (mm) So viel Gedränge herrscht selten im neuen Eingangsbereich der Bezirksverwaltung: am Donnerstag (13. Februar) wurde dort die nun abgeschlossene Erweiterung des Bezirksgebäudes gefeiert. Bezirkstagspräsident Erwin Dotzel erinnerte in diesem Zusammenhang an die vielen zusätzlichen Aufgaben, die den bayerischen Bezirken in den zurückliegenden Jahren übertragen wurden. Dazu zählen etwa die Bündelung der Eingliederungshilfe und der Hilfe zur Pflege bei den Bezirken sowie zahlreiche andere Fortentwicklungen und Verbesserungen im sozialen Bereich. Heute arbeiten daher wesentlich mehr Fachkräfte in der Bezirksverwaltung als noch vor ein paar Jahren – 311 waren es im Jahr 2015, heute sind es 356.

Mit der Erweiterung sei „so viel Neues in unserem Haus entstanden, dass es mir vorkommt, als seien wir in einem neu errichteten Gebäude“, sagte Dotzel. „Es gibt neue Gänge, neue Wege, neue Konferenzräume, viele neue Büros – und einen eindrucksvollen Eingangsbereich.“ Das Bezirksgebäude symbolisiere, dass der Bezirk Unterfranken eine innovative, moderne Behörde sei. Insbesondere der neue Eingangsbereich solle allen Menschen, die Hilfe brauchen, signalisieren: „Treten Sie ein, Sie sind willkommen, hier erhalten Sie Hilfe.“

Wie Baureferent Ottmar Zipperich ergänzte, sei das Bezirksgebäude ein hervorragendes Beispiel für die architektonische Umsetzung des Inklusionsgedankens. Als Beispiel dafür nannte er die Erschließung des Gebäudes durch Aufzüge, barrierefreies Pflaster vor dem Haupteingang, automatische Schiebetüren, ein ebenerdiges Besprechungszimmer direkt neben dem Foyer, Blindenschrift entlang von Treppenhandläufen und tief angebrachte Türgriffe.

„Für die eigene Familie zu bauen, ist immer am schwersten“, sagte Zipperich schmunzelnd. Hinzugekommen sei unter anderem, dass der Bau der insgesamt fünf Abschnitten länger als geplant dauerte, dass die Kosten in die Höhe kletterten. 

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