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„Bleiben Sie gesund und halten Sie durch!“ (15. April 2020)

Bezirkstagspräsident Dotzel wendet sich an seinen französischen Amtskollegen

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Appellieren an die europäische Solidarität: Bezirkstagspräsident Erwin Dotzel und der Präsidenten des Departement Calvados, Jean-Léonce Dupont. (Archivbild: Mauritz)

Würzburg. (mm) Europäische Solidarität ist vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie so wichtig wie vielleicht noch nie. Bezirkstagspräsident Erwin Dotzel hat sich deswegen mit einem Brief an seinen französischen Amtskollegen, den Präsidenten des Departement Calvados Jean-Léonce Dupont, gewandt.  In diesen nicht einfachen Zeiten, die die gesamte Welt und Europa gemeinsam durchlebten, wolle er es nicht versäumen, „Ihnen und Ihrer Familie wie auch allen gewählten Vertreterinnen und Vertretern“, aber auch den Beschäftigten des Departements und deren Familien die besten Wünsche zu übermitteln, heißt es in dem Brief.

Dotzel beendet sein Schreiben mit den Worten: „Bleiben Sie gesund und halten Sie durch!“ Zugleich appelliert Dotzel an die Verantwortlichen in der französischen Partner-Region, „unsere deutsch-französischen Aktivitäten und Veranstaltungen für ein friedvolles und offenes Europa“ fortzusetzen, sobald die Corona-Krise „gemeinsam und solidarisch durchstanden“ sei.

In seinem Antwortschreiben versichert Dupont seinem unterfränkischen Amtskollegen die „uneingeschränkte und brüderliche Solidarität, um durch diese schwierigen Zeiten zu kommen, in denen unsere grundlegendsten Freiheiten eingeschränkt werden“. Sobald das „grausame Virus“ überstanden sei, müsse Europa alle Lehren aus dieser Krise ziehen, um den Kontinent „noch sozialer und solidarischer zu gestalten“. Dupont zeigt sich aber sehr optimistisch, „dass unsere Völker, wie sie es schon seit vielen Jahrzehnten zu tun verstanden haben, mutig an einer neuen und notwendigen Vision eines noch humanistischeren Europa mitwirken werden“.

Momentan wirbeln die Maßnahmen zur Einschränkung der Corona-Pandemie die Pläne des Partnerschaftsreferats für 2020 gründlich durcheinander. Darauf hat Referats-Leiterin Alice Heller hingewiesen. So mussten in den vergangenen Wochen zahlreiche Veranstaltungen ausfallen. Allerdings hoffen die Verantwortlichen in Würzburg und Caen auf eine Entspannung der Lage, sodass das Musikseminar „Le Labö“ im Calvados mit unterfränkischer Beteiligung im Herbst nachgeholt werden könnte. Auch die Lesung des Kinderbuchautors Heiko Wolz werde laut Heller auf den kommenden Herbst verschoben. Im Gegenzug könne die französische Autorin und Schauspielerin Malika Labrume Ende November oder Anfang Dezember in Unterfranken auftreten. Verschoben werde auch der geplante Theaterworkshop für Frühfranzösisch- und Französischlehrer. Ohnehin erst für November geplant war schon bisher eine Jugendleitertagung in Würzburg sowie eine Multiplikatoren-Begegnung des Bezirksjugendrings im Calvados. Zuversichtlich ist Heller, dass das fast schon traditionelle Weihnachtskonzert unterfränkischer Musikerinnen und Musiker im Calvados stattfinden wird.

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