Inklusionspreis für "Inklusives Töpfern" (3. November 2025)
Beim Töpfern steht das Miteinander im Vordergrund
"Ertöpferten" sich den Inklusionspreis in der Kategorie "Kultur/Natur/Umwelt": (von links) Andreas Haiduk (Ehrenamtlicher Inklusive Töpfergruppe), Petra Schindler (Leiterin Inklusive Töpfergruppe), Sandra Boley (Teilnehmerin Inklusive Töpfergruppe), Andreas Müßig (Geschäftsführer Arche gGmbH), Silvia Müller (Ehrenamtliche Inklusive Töpfergruppe), Hr. Hetterich (Jurymitglied), Hr. Thomas Schiebel (Bezirkstagsvizepräsident), Ingrid Hünecke (Mitarbeiterin Inklusive Töpfergruppe), Fr. Martin (Behindertenbeauftragte Bezirk), Rolf Müßig (Prokurist Arche). (Foto: Dürr)
Rottenbauer. (hil) Die inklusive Töpfergruppe der Arche gGmbH hat am Montag (3. November) den unterfränkischen Inklusionspreis in der Kategorie „Kultur/Natur/Umwelt“ von Bezirkstagsvizepräsident Thomas Schiebel überreicht bekommen. Gruppenleiterin Petra Schindler freute sich über Auszeichnung mit dem Inklusionspreis als wichtige Wertschätzung der Arbeit der Arche.
Im Café „Drei Eichen“ kommen Menschen mit und ohne Behinderung zusammen, um gemeinsam zu töpfern. Jeden Montag trifft sich die Gruppe im Café „Mittendrin“ am Heuchelhof und etwa zwei mal im Monat im Café „Drei Eichen“ in Rottenbauer. Dass das wiederkehrende Angebot nun mit einem Preis ausgezeichnet wird, freute Gruppenleiterin Petra Schindler sehr.
An den wöchentlichen Treffen nehmen Menschen aller Altersklassen teil – willkommen ist hier jeder. Dabei starten die Kurse eigentlich immer gleich: mit einem Stück Ton, das erst einmal geschlagen werden muss. Kommt man einmal nicht weiter, helfen einem die anderen Leute weiter. Von einem Projekt, das gerade zu klassisch die Kriterien für Inklusionspreis erfülle, sprach Schiebel.
Das Gestalten mit Ton biete eine Fülle von Möglichkeiten, sich künstlerisch auszudrücken beziehungsweise sich handwerklich zu betätigen. „In der gemischten Gruppe entstehen natürliche Kontakte zwischen Menschen mit Behinderung, Angehörigen, Kindern und Nachbarn, die in einer offenen wertschätzenden Gesellschaft nötig sind“, unterstrich Schiebel. Berührungsängste würden automatisch abgebaut. Das Miteinander und die gemeinsamen Erlebnisse stehe im Vordergrund.
Mit dem Preisgeld möchte das Team Materialkosten und einen Ausflug inklusive eines Workshops finanzieren.
Ansprechpartner:
Zimmernummer: O 56
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