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Hoffnung und Halt für schwer kranke Menschen (20. Mai 2014)


Einweihung des Erweiterungsbaus von Haus Windsburg – Alle beteiligten Firmen aus der Region


Windsburg2014_Einweihung

Einen symbolischen Schlüssel übergab Bezirkstagspräsident Erwin Dotzel an die Leiterin von Haus Windsburg, Annette Schubert. (Foto: Mauritz)
 

Münnerstadt. (mm) Mit einem feierlichen Festakt ist am vergangenen Dienstag (20. Mai) der Erweiterungsbau von Haus Windsburg (Münnerstadt) eingeweiht worden. Haus Windsburg ist eine Einrichtung des Bezirk Unterfranken für Suchtkranke, die aufgrund ihrer langjährigen Erkrankung geistig-seelisch, körperlich oder sozial erheblich beeinträchtigt sind.

Haus Windsburg sei „Hoffnung und Halt für schwer kranke Menschen“, sagte Bezirkstagspräsident Erwin Dotzel in seiner Begrüßung. Mit der Erweiterung um „diesen repräsentativen Gebäudetrakt“ stünden in Haus Windsburg „14 neue, freundliche und attraktive Einzelzimmer zur Verfügung“. Insgesamt verfüge das Heim nun über 53 Plätze. Der Anbau bedeute aber nicht nur mehr Betten, sondern auch mehr Lebensqualität für die Bewohner des Hauses, betonte der Bezirkstagspräsident.

Betriebsleiter Jürgen Oswald wies in seiner kurzen Ansprache auf den steigenden Bedarf von Einrichtungen wie Haus Windsburg hin. Dies zeigten nicht zuletzt die langen Wartelisten. Mit dem Neubau entspanne sich die räumliche Enge deutlich, sagte er. Darüber hinaus diene die Erweiterung auch der Sicherung von Arbeitsplätzen. Wie Heimleiterin Annette Schubert erläuterte, biete Haus Windsburg Plätze für geschlossene, halboffene und offene Betreuungsmöglichkeiten. Das Haus sei eine Einrichtung der Eingliederungshilfe und biete außerdem sieben Plätze für „Betreutes Wohnen“ an.

Architekt Stefan Richter blickte kurz in die Vergangenheit zurück. Im Sommer 2012 habe man mit dem dreigeschossigen Bau begonnen, der in einem Neunziggradwinkel an den bestehenden Haupttrakt anschließt. Verbunden mit dem Umbau war auch die Schaffung eines neuen Eingangsbereichs. Besonders unterstrich Richter, dass die 24 am Bau beteiligten Firmen ihren Sitz ausnahmslos in der Region hätten. „Das ist nicht selbstverständlich!“

Den kirchlichen Segen erteilten Pater Rudolf Götz und Pfarrer Joachim Pennig. Sie erinnerten im Rahmen der Zeremonie an die „Unberechenbarkeiten des Lebens“, vor denen niemand gefeit sei.
 

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