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„Heimat erleben, bewahren, neu schaffen“ (30. Juni 2014)


Unterfränkische Kulturtage und Arbeitstagung der Bayerischen Heimatpfleger in Ochsenfurt eröffnet


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Eröffneten die Unterfränkischen Kulturtage 2014 in Ochsenfurt: Bürgermeister Peter Juks, Bezirkstagspräsident Erwin Dotzel, Christine Haupt-Kreutzer (stellvertretende Landrätin des Landkreises Würzburg), Johann Böhm (Vorsitzender des Bayerischen Landesvereins für Heimatpflege und Landtagspräsident a.D.) und Ottmar Porzelt (Leiter des Amts für Ländliche Entwicklung). (Foto: Keck)
 

Würzburg / Ochsenfurt. (keck) Bezirkstagspräsident Erwin Dotzel hat am vergangenen Freitag (27. Juni) in der Ochsenfurter TVO-Halle den Startschuss für die Unterfränkischen Kulturtage gegeben, die in diesem Jahr gemeinsam mit der Arbeitstagung der Bayerischen Heimatpfleger eröffnet wurden. Unter dem Motto „Franken, hier schlägt Main Herz“ präsentieren der Bezirk Unterfranken, der Landkreis Würzburg und die Stadt Ochsenfurt in Ochsenfurt bis 5. Juli ein breit gefächertes Programm aus Kunst, Kultur und Heimatpflege.

Ochsenfurts Bürgermeister Peter Juks bezeichnete die malerische Altstadt als den idealen Rahmen für die Unterfränkischen Kulturtage und den Tag der Franken, der im Anschluss an den Veranstaltungsreigen am 6. Juli stattfindet. Christine Haupt-Kreutzer, stellvertretende Landrätin des Landkreises Würzburg, gab ihrer Freude Ausdruck, dass die Kulturtage im Zentrum Mainfrankens stattfinden.

„Kultur und Heimat sind die beiden Seiten ein und derselben Medaille“, so Bezirkstagspräsident Erwin Dotzel in seiner Ansprache. „Es fügt sich deshalb ganz wunderbar, dass die diesjährigen Unterfränkischen Kulturtage mit einer Arbeitstagung der Bayerischen Heimatpfleger beginnen.“ Dass Heimat und Heimatpflege keine „Staub-Begriffe“ sind, habe der Bayerische Landesverein für Heimatpflege mit der Wahl des Themas der Tagung bewiesen: Kommunale Allianzen. „Es geht darum, wie wir, insbesondere in den ländlichen Gebieten, morgen leben wollen“, betonte Dotzel.

Johann Böhm, Vorsitzender des Bayerischen Landesvereins für Heimatpflege, machte deutlich: „Heimat ist und bleibt ein herausragendes Thema und Heimatpflege eine wichtige gesamtgesellschaftliche Aufgabe, ja sogar eine Querschnittsaufgabe, zu deren Gelingen alle beitragen müssen, die sich in Bayern zu Hause fühlen.“ Heimatpflege erlebt eine wachsende Resonanz. Ein Hauptgrund ist der demografische Wandel und die damit einhergehende Abwanderung aus ländlich geprägten Regionen, insbesondere der jungen Generation. Umso wichtiger seien daher Allianzen, die, beispielsweise unter dem Schlagwort „Integrierte Ländliche Entwicklung“, alternative Konzepte entwickeln, um in allen Regionen eine bedarfsgerechte Daseinsvorsorge zu gewährleisten, so Böhm weiter.

Die Bedeutung der interkommunalen Zusammenarbeit unterstrich Ottmar Porzelt, Leiter des Amts für Ländliche Entwicklung, in seinem Vortrag. In Unterfranken, wo es derzeit 26 ILE-Bündnisse gibt, seien die positiven Ergebnisse der Kooperation deutlich zu erkennen. „Probleme, die es zu lösen gilt, machen nicht an Gemeindegrenzen halt“, konstatierte Porzelt. Die interkommunale Zusammenarbeit im Rahmen der Integrierten Ländlichen Entwicklung (ILE) lohne sich für alle Beteiligten. „Unterfrankens Bürgerinnen und Bürger zeigen eine beeindruckend aktive Beteiligung, ihre Zukunft gemeinsam in die Hand zu nehmen.“

Zeugnis dieser aktiven Beteiligung legten am darauffolgenden Samstag (28. Juni) die Referentinnen und Referenten der Arbeitstagung der Bayerischen Heimatpfleger ab. Als gelungene Beispiele wurden Projekte der Hofheimer Allianz, der Allianz Fränkischer Süden, der Interkommunalen Allianz Oberes Werntal und der Interkommunalen Allianz Südlicher Landkreis Haßberge vorgestellt und verdeutlichten praxisnah den Leitspruch des Bayerischen Landesvereins für Heimatpflege „Heimat erleben, bewahren, neu schaffen“.
 


Diashow zur Eröffnung der Unterfränkischen Kulturtage

DiashowUnterfränkische Kulturtage
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