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„Ich bin einfach froh, jetzt hier zu sein“ (2. September 2014)


Neue Europäische Freiwillige im Partnerschaftsreferat des Bezirk Unterfranken


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Verstärkt seit 1. September das Partnerschaftsreferat: Stéphanie Andres (Foto: Mauritz)
 

Würzburg. (mm) Der neuen Europäischen Freiwilligen im Partnerschaftsreferat des Bezirk Unterfranken scheint ihre aktuelle Tätigkeit in Würzburg auf den Leib geschneidert zu sein. Stéphanie Andres ist nämlich 1994 in München geboren. Als Dreijährige zog sie dann mit ihrer Familie nach Caen, wo ihr deutscher Vater heute als Projektleiter bei Bosch und ihre französische Mutter als Immobilienmaklerin arbeiten. Kennengelernt hatte sich das deutsch-französische Paar aber einst in der bayerischen Landeshauptstadt, und Tochter Stéphanie kennt sich heute in beiden Ländern links und rechts des Rheins bestens aus.

Jetzt aber war es für Stéphanie Andres an der Zeit, ihrer normannischen Heimatstadt – zumindest für ein Jahr – den Rücken zu kehren. Caen, wo sie internationale Wirtschaftswissenschaften studiert hat, sei ihr mit der Zeit zu eng geworden, so die junge Französin. „Ich wollte einfach mal weg, was anderes machen!“ Vielleicht auch in beruflicher Hinsicht, wie sie andeutet. Etwas Soziales schwebe ihr vor, „etwas, wo man mit Menschen zu tun hat!“

Ihr erster Eindruck von Würzburg bestätigt, dass es richtig war, an den Main zu ziehen: „Ich bin einfach froh, jetzt hier zu sein!“ Auch mit Blick auf ihre Hobbys dürfte die Main-Metropole der richtige Ort für Stéphanie Andres sein. Klavierspielen und Tanzen gehören zu ihren Steckenpferden. In einer kunstsinnigen Stadt wie Würzburg finden sich für solche Neigungen immer die passenden Gelegenheiten. Und außerdem mache sie gern Sport, erzählt die Europäische Freiwillige von sich – „Joggen, mal ein bisschen schneller, mal langsamer!“

Die Familie zu Hause im Calvados, zu der noch eine ältere Schwester gehört, ist recht stolz auf ihre unternehmungslustige Tochter. „Meine Eltern haben mich sehr unterstützt bei meiner Entscheidung, nach Unterfranken zu gehen“, erklärt Stéphanie. Ohnedies wird das nächste Wiedersehen nicht lange auf sich warten lassen. Schon Mitte September kommen Mama und Papa nach Glattbach. Die Gemeinde in der Nähe Aschaffenburgs unterhält nämlich eine recht rege Partnerschaft mit Bretteville sur Odon am Stadtrand von Caen – ins Leben gerufen im Jahr 1987. Damals lebten Monsieur und Madame Andres noch in München.

Der „Europäische Freiwilligendienst“ wurde vor rund fünfzehn Jahren vom Europäischen Rat und vom Europäischen Parlament ins Leben gerufen. Der Bezirk Unterfranken war von der ersten Stunde an dabei. Als einziger der bayerischen Bezirke nahm er gemeinsam mit seiner Partnerregion, dem Departement Calvados, 1998 an der Pilotaktion „Europäischer Freiwilligendienst“ teil. Ohne Unterbrechung tauschen das Calvados und Unterfranken seither „Europäische Freiwillige“ aus. Junge Menschen aus beiden Ländern lernen auf diesem Weg die jeweils andere Kultur, deren Besonderheiten und Eigenarten und deren Sprache kennen.

 

Dieses Projekt wurde mit Unterstützung der Europäischen Union durch das Programm JUGEND IN AKTION finanziert. Der Inhalt dieses Projektes gibt nicht notwendigerweise den Standpunkt der Europäischen Union oder der Nationalagentur JUGEND für Europa wieder und sie übernehmen dafür keine Haftung.

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