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Vergangenheit kennen – Zukunft gestalten (13. Oktober 2014)


Kulturempfang des Bezirk Unterfranken auf Schloss Aschach


Kulturempfang2014

Lud im Rahmen des Kulturempfangs auf Schloss Aschach zu einem Rundgang durch das Graf-Luxburg-Museum: Louise Gräfin von Luxburg (Beatrice Rose-Ebel) mit (von links) Oliver Brust, Gauvorstand des Trachtenverband Unterfranken e.V., Bezirksheimatpfleger Prof. Klaus Reder, Bezirkstagspräsident Erwin Dotzel, Museumsleiterin Annette Späth und Bürgermeister Wolfgang Back. (Foto: Keck)
 

Würzburg / Aschach. (keck) Rund 200 Gäste waren am vergangenen Sonntag (12. Oktober) der Einladung von Bezirkstagspräsident Erwin Dotzel zum Kulturempfang auf Schloss Aschach gefolgt. Mit Blick auf den thematischen Schwerpunkt in diesem Jahr waren Personen geladen, die sich mit der Historie befassen und so einen wichtigen Beitrag zur Dokumentation und Erforschung der Geschichte Unterfrankens leisten.

„Welcher Ort in Unterfranken wäre für einen solchen Empfang, der den persönlichen Austausch befördern soll, besser geeignet als Schloss Aschach. Schon im 12. Jahrhundert stand hier am Ufer der Saale ein prächtiger Wehrbau, der im Jahre 1401 in den Besitz des Würzburger Hochstifts gelangte“, so Bezirkstagspräsident Dotzel in seiner Festrede. „Schloss Aschach ist von überregionaler Bedeutung: zum einen wegen seiner Bedeutung für die unterfränkische Geschichte und zum anderen wegen den wertvollen Sammlungen.“

Geschichte und Heimat seien zwei Seiten ein und derselben Medaille, bemerkte Dotzel. „Und mit diesen beiden Seiten verhält es sich so, dass man die Heimat am besten mit dem Herzen sieht und die Geschichte mit dem Verstand. Bei der Geschichte ist es also wie oft im Leben: man sieht nur das, was man weiß! Deshalb sind historische Forschung und historische Vereine so wichtig. Weil sie uns Wissen und Fakten zum besseren Verständnis liefern.“

In seiner Ansprache zitierte Bezirkstagspräsident Erwin Dotzel den Schriftsteller Theodor Fontane. „Ich bin die Heimat durchzogen, und ich habe sie reicher gefunden, als ich zu hoffen gewagt hatte.“ Ein Gefühl, so Dotzel weiter, das wahrscheinlich jeder von uns kenne. Jeder habe sich schon oft mit der unterfränkischen Geschichte beschäftigt und den kulturellen Reichtum der Heimat gespürt. „Dieser kulturelle, dieser historische Reichtum ist ein schöner Anlass zu diesem Empfang. Unsere Heimat und unsere Geschichte brauchen unsere Pflege. Denn unsere Heimat und unsere Geschichte geben uns Wurzeln und Identität.“

Emil Müller, stellvertretender Landrat des Landkreises Bad Kissingen, nahm den Kulturempfang zum Anlass, dem Bezirk Unterfranken ausdrücklich für sein Engagement in der Region zu danken. Sein Dank galt auch den Gästen des Kulturempfangs, denn „sie alle sind Mitkämpfer für die Kultur in der Region. Und nur wer die Vergangenheit kennt, kann die Zukunft gestalten.“

Den im Sommer 2014 neu gegründeten Förderverein der Museen Schloss Aschach thematisierte Bürgermeister Wolfgang Back. „Zweck des Vereins ist die Unterstützung und Förderung der Museen Schloss Aschach. Mit Hilfe des Fördervereins möchten wir den Bekanntheitsgrad der Museen und ihrer Sammlungen steigern. In enger Zusammenarbeit mit dem Bezirk Unterfranken schaffen wir das“, war sich Back sicher.
 

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