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Mainfranken-Messe 2015 öffnet ihre Tore (26. September 2015)


Ehrung für Messe-Pioniere – Tradition und Moderne treffen auf unterfränkisches Lebensgefühl


MFM2015_Eroeffnung

Während des Hallenrundgangs zeigt Bezirkstagspräsident Erwin Dotzel, wie früher gedruckt wurde. Interessiert beobachten ihn dabei (von links) Landtagspräsidentin Barbara Stamm, die fränkische Weinkönigin Kristin Langmann und Karsten Eck (Messeleitung Bezirk Unterfranken). (Foto: Mauritz)
 

Würzburg. (mm) Selten war die Promi-Dichte auf der Mainfranken-Messe so groß wie bei der Eröffnung der diesjährigen Jubiläums-Schau. Alles, was in und um Würzburg herum Rang und Namen hat, drängelte sich am Samstag (26. September) vor der Bühne in Halle 12, zum traditionellen Auftakt der Messe, an der sich auf einer Fläche von 28.000 Quadratmetern in 25 Hallen bis zum 4. Oktober rund 650 Aussteller präsentieren. Zu den Messe-Highlights zählt seit 1981 der Bezirk Unterfranken, der in Halle 12 für fränkische Lebensart sorgt.

Nach der Eröffnungs-Gala ließen die prominenten Gäste, geführt von Bezirkstagspräsident Erwin Dotzel, ihrem Erkundungseifer und ihrer Neugier freien Lauf. Zu den Attraktionen, die sie zu sehen bekamen, zählten in der Bezirks-Halle etwa die Weinfachberatung, die sich in diesem Jahr unter anderem mit den so genannten „Orange Wines“ beschäftigt, und die Fischereifachberatung, bei der sich heuer vieles um das Thema Gartenteiche dreht. Für französisches Flair sorgen wie schon in früheren Jahren die Aussteller aus der unterfränkischen Partnerregion Calvados. Anlass für den Besucher-Tross, immer wieder stehenzubleiben und selbst etwas auszuprobieren, boten die Stände der zahlreichen Museen, die der Bezirk fördert oder selbst betreibt. Großes Gedränge herrschte schließlich am Stand der Trachtenberatung, für die der Bezirk ebenfalls zuständig ist.

In seiner Eröffnungsrede hatte Oberbürgermeister Christian Schuchardt die Mainfranken-Messe, die es seit 1950 alle zwei Jahre stattfindet, als „ein Kind des gerade einsetzenden Wirtschaftswunders“ bezeichnet. Wenige Jahre nach dem verheerenden Zweiten Weltkrieg wollte die Stadt damals ein Zeichen setzen und den Aufschwung fördern.

Justizminister Prof. Winfried Bausback bezeichnete in seinem Festvortrag Unterfranken als eine „Power-Region“. Zu den gelegentlichen Reibereien zwischen dem Norden und dem Süden des Freistaats erklärte Bausback: „Franken ist ein ideales Beispiel dafür, wie schön unser Bayern ist!“ Hier lasse es sich besonders gut leben. Als eine Plattform für die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit dieser Region sei die Mainfranken-Messe nicht mehr wegzudenken. „65 Jahre sind ein anschaulicher Beweis dafür, dass die Mainfranken-Messe eine Erfolgsgeschichte ist.“ Hier träfen Tradition und Moderne auf das unterfränkische Lebensgefühl, sagte er.

Fünf der 650 Aussteller der diesjährigen Messe waren bereits vor 65 Jahren dabei: die Stadt Würzburg, die Main-Post, die Sparkasse Mainfranken, die BayWa und die Firma Vorwerk. Für ihre Treue ehrte AFAG-Geschäftsführer Heiko Könicke Vertreter dieser Messe-Pioniere.

 

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