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19488_kulturarbeit

Förderpreis Jahr 2008


Förderpreis des Bezirks Unterfranken zur Erhaltung historischer Bausubstanz 2008
 


Landkreis Aschaffenburg

Außenansicht Pfarrkirche St. Hippolytus in Dettingen-Karlstein


Objekt:
Katholische Pfarrkirche St. Hippolytus, Karlsplatz 2 in Dettingen-Karlstein
Flurstücksnummer: 40
Eintrag in die Denkmalliste: Katholische Pfarrkirche St. Hippolytus, Chor 12./13. Jahrhundert, Langhaus und Turm 15. Jahrhundert, Seitenschiff und Treppenturm 16. Jahrhundert, 1762 teilweise verändert; mit Ausstattung.


Begründung und Würdigung:
St. Hippolyt ist ein Schmuckkästchen später Gotik. Schätze der Steinmetzkunst sind das Sakramentshäuschen und der Zelebrantensitz. Ihre Stilmerkmale weisen auf die von Werkmeister Madern Gerthener begründete Frankfurter Bauhütte hin.

Die Untersuchung der bei den Außensanierungen entdeckten Gerüsthölzer lässt den Schluss zu, dass der Chor bereits in der Zeit zwischen 1150 und 1270 errichtet wurde.

Die Hippolytkirche hatte als Wallfahrtsort weit über die Region hinaus große Bedeutung. Wohl wegen dieser Wallfahrten wurde die Kirche um 1500 durch ein zweijochiges Seitenschiff erweitert.

Da der Zustand der Kirche, insbesondere wegen der erheblichen Nässeschäden und der zunehmenden Verschmutzung des Innenraumes, immer bedenklicher wurde, begann man 2007 mit der Außensanierung. Sie ist mittlerweile abgeschlossen, die Innensanierung schließt sich an.


Preisträgerin:
Gemeinde Karlstein
 


Landkreis Bad Kissingen

Außenansicht Villa Füglein, in der das Deutsche Fahrradmuseum untergebracht ist


Objekt:
Deutsches Fahrradmuseum in der Villa Füglein, Heinrich-von-Bibra-Straße 24 in Bad Brückenau
Flurstücksnummer: 1548/4
Eintrag in die Denkmalliste: Villa Füglein, historisierender Gruppenbau, bezeichnet 1908.


Begründung und Würdigung:
Bis Ende des 20. Jahrhunderts diente die nach ihrem Bauherrn benannte Villa Füglein als Kurhotel beziehungsweise Sanatorium. Nach vorübergehendem Leerstand erwarben Stefanie Buchmann und Ivan Sojc 2002 das Anwesen.

Erd- und Obergeschoss wurden als Fahrradmuseum so umgebaut, dass ein Rundlauf von Zimmer zu Zimmer die verschiedenen Epochen und Entwicklungen aufzeigen kann — vom Laufrad am Beginn des 19. Jahrhunderts bis zum Pocketbike des ausgehenden 20. Jahrhunderts. Im Untergeschoss ist ein Museumscafé mit Außenbestuhlung eingerichtet. Das Dachgeschoss wird als Wohnraum genutzt.

Das Deutsche Fahrradmuseum hat sich zu einem wichtigen Teil des vielseitigen kulturellen Angebotes in der Region entwickelt. Die von den Eigentümern mit großem Engagement umgesetzte Idee eines Museums ist sehr gut gelungen, weitere Detailarbeiten können mit der Unterstützung durch den Denkmalpreis des Bezirk Unterfranken umgesetzt werden.


Preisträger:
Stefanie Buchmann und Ivan Sojc


Sie können weitere Fotos des Deutschen Fahrradmuseums in der Villa Füglein mittels Diashow ansehen:

DiashowDenkmalpreis 2008 Landkreis Bad Kissingen

 


Landkreis Haßberge

Außenansicht Bauernhof in Untermerzbach-Buch


Objekt:
Bauernhof, Haus Nr. 12 in Untermerzbach-Buch
Flurstücksnummer: 880 Gem. Lichtenstein
Eintrag in die Denkmalliste: Bauernhof, Fachwerkhaus, bezeichnet 1808; Stall mit Gesindekammern, Fachwerk, 1886.


Begründung und Würdigung:
Das Wohnhaus des Dreiseithofes weist den traditionellen Grundriss fränkischer Bauernhäuser mit Stube und Kammer auf der Straßenseite sowie dem nach hinten liegenden Stall auf. Eine Besonderheit stellt der Tanzboden dar. Er erinnert an die Schankgerechtigkeit, die das Gebäude 1861 erhielt.

Die junge Familie Dinkel übernahm das Anwesen im Jahr 2007 mit dem landwirtschaftlichen Betrieb von den Eltern des Herrn Dinkel. Sie möchte das bisher leer stehende und verfallene Gebäude revitalisieren: Der Tanzboden soll als Frühstücks- und Aufenthaltsraum für die Feriengäste genutzt werden, die in den Ferienappartements im früheren Stall- und Gesindehaus ihren Urlaub verbringen.

Das Wohnstallhaus ist weitgehend fertig gestellt und wird bereits bewohnt. Von dem enormen Einsatz der Familie Dinkel, sich im leer stehenden Anwesen eine Zukunft aufzubauen, profitiert auch der Ortskern von Buch, der eine erhebliche Belebung erfährt.


Preisträger:
Anja und Stefan Dinkel
 


Landkreis Kitzingen

Außenansicht ehemalige Zehnthofkapelle in Nordheim am Main


Objekt:
Ehemalige Zehnthofkapelle, Hauptstraße 2 in Nordheim am Main
Flurstücksnummer: 97
Eintrag in die Denkmalliste: Ehemaliger Münsterschwarzacher Zehnthof, dreiflügeliger Renaissance-Bau mit Schweifgiebeln und Erker, um 1600; Kapelle 1755 gewölbt; mit Ausstattung.


Begründung und Würdigung:
1803 wurde die zum Münsterschwarzacher Zehnthof gehörige Kapelle profaniert. Im 19. Jahrhundert zog man eine Zwischendecke ein. Die Nutzung der beiden so entstandenen Kapellenräume als Abstellkammern und der in den 1950er Jahren letztlich misslungene Versuch einer Freskenabnahme verursachten in hohem Maße Beschädigungen und Verluste am Stuck von Johann Michael Feichtmayr und an den Fresken (Deckenfresken von Andreas Dahlweiner). Die fachgerechte Sicherung von Malerei und Stuck wurde in den letzten Jahren immer dringlicher, um weitere Verluste zu vermeiden.

Die Sicherung und Erlebbarkeit der ursprünglichen Bausubstanz im Rahmen der Gesamtrestaurierung in Verbindung mit der modern gestalteten Vinothek stellt sowohl für die Einwohner Nordheims als auch für die zahlreichen Besucher eine attraktive Bereichung dar, für den Winzerort Nordheim bedeutet er auch eine Belebung des Altortbereichs.


Preisträger:
DIVINO Nordheim, Winzergenossenschaft Nordheim am Main eG


Sie können weitere Fotos der ehemaligen Zehnthofkapelle mittels Diashow ansehen:

DiashowDenkmalpreis 2008 Landkreis Kitzingen

 


Landkreis Main-Spessart

Treppenanlagen aus Buntsandstein im Ronkarzgarten in Gemünden am Main


Objekt:
Ronkarzgarten, Obertorstraße in Gemünden am Main
Flurstücksnummer: 4, 5
Eintrag in die Denkmalliste: Schmales Walmdachhaus, Rotsandstein, klassizistisch, 1. Hälfte 19. Jahrhundert; Terrassengarten


Begründung und Würdigung:
Beim Ronkarzgarten mit seinen wuchtigen Hangmauern handelt es sich um eine Terrassengartenanlage nach italienischen Vorbildern. Sie entstand in den Jahren 1830 bis 1845 mit hohen Stützmauern und aufwändigen Treppen aus Buntsandstein. Der Höhenunterschied innerhalb der Anlage beträgt vierzig Meter. Erbauer war der Königliche Landgerichtsarzt Heinrich Ronkarz (1782-1852).

Es handelt sich um eine Anlage von überregionaler Bedeutung, in der adelige Gartenarchitektur in ein bürgerliches Umfeld übertragen wurde. Zwischen Altstadt und Scherenburg gehört sie zu den bemerkenswertesten Gartendenkmälern Bayerns.

Die Mauersanierung und Neuanlage der verwilderten Beete erfolgte in den Jahren 2001-2007.


Preisträgerin:
Stadt Gemünden am Main


Sie können weitere Fotos des Ronkarzgarten mittels Diashow ansehen:

DiashowDenkmalpreis 2008 Landkreis Main-Spessart

 


Landkreis Miltenberg

Außenansicht Valentinuskapelle in Eichenbühl


Objekt:
Valentinuskapelle, Hauptstraße 158 in Eichenbühl
Flurstücksnummer: 266
Eintrag in die Denkmalliste: Katholische Kapelle St. Valentin, 1255 (d); mit Ausstattung.


Begründung und Würdigung:
Anfang der 1970er Jahre durchgeführte Grabungen innerhalb der Kirche brachten die Fundamente des romanischen Vorgängerbaus zutage. Damals wurden auch Reste spätgotischer Malerei freigelegt und drei vermauerte romanische Rundbogenfenster im Chor wieder geöffnet.

Die Gemeinde möchte die Kapelle sanieren und die Nutzung des Gebäudes intensivieren, um somit langfristig den Bestand zu sichern. Nach wie vor finden hier Taufen, Hochzeiten und Andachten statt. Zukünftig soll die Kapelle auch für Konzerte und Lesungen genutzt werden.

Zu den notwendigen Sanierungsmaßnahmen gehören die Sanierung der Außenfassade, die Neueindeckung des Dachstuhls in naturroten Biberschwanzziegeln und die Neuverschieferung des Dachreiters. Als weitere Arbeiten sind die Trockenlegung der Kapelle, die Reparatur der Fenster und des Zifferblattes der Glockenuhr geplant.


Preisträgerin:
Gemeinde Eichenbühl
 


Landkreis Rhön-Grabfeld

Ansicht Haupteingang Wasserschloss in Unsleben


Objekt:
Wasserschloss, Schlossgasse 22 in Unsleben
Flurstücksnummer: 33
Eintrag in die Denkmalliste: Haus Nr. 22. Wasserschlossanlage mit dreiflügeligem Hauptbau, 16./17. Jahrhundert; Schlosskapelle, um 1600.


Begründung und Würdigung:
Die Anlage ist von einem Wassergraben und einem Bering mit Rundtürmen umgeben, die aus dem Jahr 1613 stammen. Das Untergeschoss des Nordflügels ist im Kern romanisch, das malerische Fachwerk des Obergeschosses im Ostflügel wurde nach 1525 erbaut. 

Im Ostflügel sind der Saal und einzelne Zimmer mit bemalten Vertäfelungen aus dem Jahr 1562 versehen. Hier ist auch das Atelier des Münchner Jugendstilmalers Hugo Freiherr von Habermann d.J. untergebracht. 

Die Familie Waldburg-Wolfegg bewohnt den ausgebauten Teil des Wasserschlosses und kommt für die Bauunterhaltsmaßnahmen selbstverantwortlich auf. Statische Untersuchungen im Ostflügel des Gebäudes aufgrund von Rissbildungen ergaben eine akute Gefährdung der Außenwand und der Deckenbereiche. Der Förderpreis des Bezirks Unterfranken unterstützt eine baldige Sanierung.


Preisträger:
Christoph Graf zu Waldburg-Wolfegg
 


Landkreis Schweinfurt

Kriegerdenkmal am Kirchgaden in Schnackenwerth


Objekt:
Kirchgaden Schnackenwerth, Kirchplatz in Werneck-Schnackenwerth
Flurstücksnummer: 27-41
Eintrag in die Denkmalliste: Gadenanlage, auf drei Seiten um die Kirche, 17.-18. Jahrhundert, Bildstock, 1729, eingemauert.


Begründung und Würdigung:
Meist sind die Kirchenburgen im Schweinfurter Land in einem weiten Geviert um das Gotteshaus angelegt. Die Gadenanlage von Schnackenwerth hat dagegen einen engen, burgähnlichen Charakter: Häufig beträgt der Gang zwischen den Gaden und dem Kirchenbau nicht mehr als vier Meter. 

Die Gebäude sind in der Regel aus Stein, einige im Obergeschoß in Fachwerk errichtet. Als ein größerer Kirchenbau nötig wurde, musste Ende des 18. Jahrhunderts der südliche Teil der Gaden eingelegt werden. Drei Seiten sind jedoch in ihrer Gesamtheit als geschlossener Gadenring erhalten. 

Von den fünfzehn Gadenbauten befinden sich acht in Gemeindebesitz und sieben in Privathand. In mehreren Bauabschnitten wurde die Sanierung der verfallenen Gaden durchgeführt. Teilweise dienen sie zur Lagerung von Most und Feldfrüchten, die größeren Räumen werden seit der Sanierung für kulturelle Veranstaltungen genutzt. Die ortsbildprägende Kirchenburg inmitten des alten Bauerndorfes hat nun wieder Zukunft.


Preisträger:
Markt Werneck 


Sie können weitere Fotos des Kirchgaden mittels Diashow ansehen:

DiashowDenkmalpreis 2008 Landkreis Schweinfurt

 


Landkreis Würzburg

Außenansicht ehemaliges Bräuhaus in Gaukönigshofen-Acholshausen

 

Objekt:
Ehemaliges Bräuhaus, Hugo-Wilz-Straße 17 in Gaukönigshofen-Acholshausen
Flurstücksnummer: 30
Eintrag in die Denkmalliste: Ehemaliges Amtshaus von Stift Haug, Mansarddachbau mit Eckpilastern und geohrten Fensterrahmungen, 1716 nach Plänen von Joseph Greising, zwei Nebengebäude, Umfassungsmauer, 18. Jahrhundert.


Begründung und Würdigung:
Das weitläufige Anwesen, ein ehemaliger barocker Klosterhof, ist geprägt vom zweigeschossigen Baukörper des einstigen Amtshauses. In der das Anwesen umgebenden Bruchsteinmauer befindet sich an der Straßenseite ein Portal mit Dreiecksgiebel. Ein Wappenstein zeigt ein Hexagramm mit der Unterschrift „Bräuhaus", was auf eine in der Vergangenheit mehrfach geänderte Nutzung hinweist.

Jahrelanger Leerstand setzte der gesamten Hofanlage stark zu. Daniel Hahn und Kristina Deininger setzen den Hof seit dem Jahr 2003 instand. Etwa 3500 eigene Arbeitsstunden investierte die Bauherrschaft bisher in das Vorhaben. Die Hofmauer wurde in die Sanierung einbezogen.


Preisträger:
Daniel Hahn
 


Stadt Aschaffenburg

Außenansicht Stadttheater Aschaffenburg

Zuschauerraum im Stadttheater Aschaffenburg


Objekt:
Stadttheater Aschaffenburg, Schlossgasse 8 in Aschaffenburg
Flurstücksnummer: 425
Eintrag in die Denkmalliste: Stadttheater, Theatersaal und Fassade zum Karlsplatz 1810/11 nach Entwurf Emanuel Josef d'Herigoyens; zum Baukomplex gehören auch Bauteile und Fragmente der ehemaligen Deutschordenskomturei: eine Giebelfassade mit geschweiftem Knickgiebel, Ende 16. Jahrhundert zur Theatergasse erhalten.


Begründung und Würdigung:
Seit 1803 bemühte sich Kurfürst von Dalberg um die Errichtung eines Theatergebäudes in Aschaffenburg. Im Zuge des Ausbaus der Stadt zur Hauptstadt des „Großherzogtums Frankfurt“ entstand im Jahr 1811 ein Theaterneubau. 

Das Aschaffenburger Stadttheater gehört zu den schönsten klassizistischen Theatern im süddeutschen Raum. Das Ensemble ist ein Zeitdokument kommunaler Kulturarbeit der letzten zweihundert Jahre und gehört bis heute zu den bedeutendsten Städten des Kulturschaffens in Unterfranken. 

Nach Jahren der Vorbereitung wird jetzt mit umfangreichen Erneuerungs- und Ausbauvorhaben am Aschaffenburger Stadttheater begonnen.


Preisträgerin:
Stadt Aschaffenburg
 


Stadt Schweinfurt

Außenansicht Anwesen Neue Gasse 51 bis 55 in Schweinfurt


Objekt:
Anwesen Neue Gasse 51-55 in Schweinfurt
Flurstücksnummer: 1067
Auszug aus der Denkmalliste: Das Gebäude liegt im Ensemble Am Zeughaus: Teil des Ensembles ist auch die innerhalb des spätgotischen Mauerzuges verlaufende Neue Gasse mit schlichten, meist zweigeschossigen traufseitigen Handwerker- und Arbeiterhäusern im Erscheinungsbild der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts.


Begründung und Würdigung:
Das Anwesen ist auf der Nord-West-Seite auf der historischen Stadtmauer aufgesetzt. Es wurde für die weltweit bekannte Familie Fichtel errichtet. Karl Fichtel gründete am 2. August 1895 zusammen mit Ernst Sachs die "Schweinfurter Präzisions-Kugellager-Werke Fichtel & Sachs". 

Den ursprünglichen architektonischen Entwurf schuf Prof. Carl (Carlo) Sattler, später Präsident der Akademie der Bildenden Künste in München, im Jahr 1915. Er orientierte sich an der Gestaltung eines englischen Landhauses, das sich harmonisch in die dort bestehen gebliebene Stadtmauer einfügt. 

Das heute im Anwesen eingerichtete Wohnheim ist von überregionaler Bedeutung. Die Lebenshilfe Schweinfurt e.V. hat sich in beispielhafter Weise für die Erhaltung und Revitalisierung der historischen Bausubstanz eingesetzt.


Preisträgerin:
Lebenshilfe für Behinderte e.V. Schweinfurt
 


Stadt Würzburg

Kiliansbrunnen am Bahnhofsvorplatz in Würzburg vor der Sanierung


Objekt:
Kiliansbrunnen, Bahnhofsvorplatz in Würzburg
Flurstücksnummer: 8894
Eintrag in die Denkmalliste: Kiliansbrunnen, 1894-96 von Balthasar Schmitt.


Begründung und Würdigung:
Die Stadt Würzburg besitzt mit dem monumentalen Kiliansbrunnen ein identitätsstiftendes Einzeldenkmal. Der Zahn der Zeit hat auch an dem Geschenk des in Würzburg geborenen Prinzregenten Luitpold seine Spuren hinterlassen, so dass im Frühjahr 2007 aufgrund der bis dahin vorliegenden Untersuchungsergebnisse und der starken Substanzgefährdung ein Abbau des aus reinem Carrara-Marmor bestehenden Brunnens unvermeidbar war. 

Die Einlagerung des Brunnens in der Frankenhalle ermöglichte weitergehende intensive Untersuchungen sowie Ultraschall-Transmissonsmessungen und zwar auch an Stellen, die bislang unzugänglich waren. Die Ergebnisse waren ausschlaggebend für das jetzt vorliegende Sanierungskonzept. Ziel ist die umfassende Erhaltung der Marmorteile und des ursprünglichen Erscheinungsbilds des Brunnens. 

Der Kiliansbrunnen ist der letzte Zeuge der Bebauung des Bahnhofsensembles aus der Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg. Er soll am historischen Standort wieder aufgebaut werden.


Preisträgerin:
Stadt Würzburg

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Ansprechpartner:
Prof. Dr. Klaus Reder M.A.
Silcherstraße 5
97074 Würzburg
Tel: 0931 7959-1424
Fax: 0931 7959-2424