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Neue Lebensqualität für junges Mädchen aus Angola (11. Februar 2016)


Das kleine Wunder im König-Ludwig Haus: Albina kann wieder laufen


Albina-mit-Gesundheitspflegerinnen

Albina mit Gesundheitspflegerinnen der Orthopädischen Klinik König-Ludwig-Haus Würzburg. (Foto: Klinik)
 

Würzburg. (zimmer) In bewährter Zusammenarbeit der humanitären Organisation Friedensdorf International und der Orthopädischen Klinik König-Ludwig-Haus in Würzburg werden seit Jahren immer wieder verletzte und erkrankte Kinder aus Krisen- und Kriegsgebieten behandelt, für die sonst keine andere Hilfe möglich wäre.

Albina ist ein 13-jähriges Mädchen aus Angola (Afrika), die über das Friedensdorf International, Oberhausen, im König-Ludwig-Haus vorstellig wurde. Es bestand eine ausgeprägte, in mehreren Ebenen bestehende Fehlstellung beider Beine. Die deutliche Verformung der Knochen und der Gelenke war verbunden mit Schmerzen und extremer Beeinträchtigung in der Fortbewegung in dem Sinn, dass Albina eigentlich gehunfähig und überwiegend an einen Rollstuhl gebunden war.

Leider konnten die ärztlichen Stellen im Heimatland diese spezielle, aufwändige operative Versorgung nicht übernehmen, und die Familie war finanziell nicht in der Lage, für die Kosten einer Behandlung aufzukommen.

Für die Kosten sind das König-Ludwig-Haus und mitbehandelnde universitäre Einrichtungen aufgekommen. Durch die Kostenübernahme konnten die diagnostischen Maßnahmen und die aufwändige operative Versorgung mit Korrektur der knöchernen Deformitäten etappenweise durchgeführt werden.

Auf der Kinderstation der Orthopädischen Klinik König-Ludwig-Haus in Würzburg konnte sich Albina schrittweise erholen. Im Verlauf wurde sie krankengymnastisch behandelt und mit speziellen Orthesen zum Schutz und zur äußeren Stabilisierung ausgestattet, die kostenfrei durch die Firma Efinger, Orthopädie-Technik, hergestellt wurden.

Nach weiteren Reha-Maßnahmen im Friedensdorf in Oberhausen zeigte sich vor Rückkehr in das Heimatland eine noch zurückhaltende aber dankbare junge Frau mit deutlich verbesserter Mobilität und neuem Lebensmut.

 

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