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Bilder zeigen, was sonst verborgen bliebe (7. Dezember 2017)

Thomas Obermeier schoss das „Pressefoto des Jahres 2017“ – Preise in sieben Kategorien

 

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Ausnahmsweise einmal vor der Kamera: die Preisträger des Wettbewerbs Pressefoto Unterfranken und die Sponsoren (von links): Anand Anders, Stefan Hebig, Josef Lamber, Marion Schäfer-Blake, Thomas Engert, Bezirkstagspräsident Erwin Dotzel, Thomas Obermeier, Patty Varasano, Gunnar Bartsch und Benedikt Borst. (Foto: Mauritz)

 

Würzburg. (mm) Thomas Obermeier hat mit seinem Foto „Hooligan-Einsatz“ den ersten Preis des diesjährigen Wettbewerbs „Pressefoto Unterfranken“ gewonnen. Die Aufnahme entstand während einer Übung, und zeigt Polizeibeamte, die einer Gruppe vermeintlicher Fußballrowdys gegenüberstehen. Obwohl die Szene nur Trainingszwecken gedient habe, zeige das Foto die Brisanz, wie sie nicht nur bei Sportveranstaltungen auftreten könne, befand die Jury. Fast zwanzig Fotografinnen und Fotografen aus ganz Unterfranken hatten sich mit knapp 200 Bildern an dem vom Bayerischen Journalisten-Verband Mainfranken und dem Bezirk Unterfranken initiierten Wettbewerb beteiligt. Unterstützt wurde die Foto-Schau auch vom Bayernwerk, den Sparkassen Mainfranken, Schweinfurt und Aschaffenburg-Alzenau sowie der Stadt Würzburg und erstmals auch von der Universität Würzburg.

Bezirkstagspräsident Erwin Dotzel erinnerte in seiner Begrüßung an die vielen Bilder des zurückliegenden Jahres, dank derer „von der Amtseinführung Donald Trumps bis zur Leichtathletik-Weltmeisterschaft“ alles zu sehen gewesen sei, was in der Welt los war. „Alles das haben wir gesehen, weil Presse-Fotografen es für uns fotografiert haben“, sagte Dotzel. Presse-Fotografen erzählten uns Geschichten – und zwar mit den Mitteln des Bildes. Das gelte aber nicht nur für Auslandskorrespondenten. Gerade der Lokaljournalismus verlange von den Berichterstattern ein Maximum an Flexibilität, so der Bezirkstagspräsident weiter. „Lokaljournalisten berichten über Volksfeste und Sportereignisse, über Verkehrsunfälle und Vereinsversammlungen. Und wo immer sie sind, halten sie die Ereignisse mit Bildern fest.“

Der Vorsitzende des Bayerischen Journalisten-Verbandes, Michael Busch, erinnerte an die „unglaubliche Macht“, die von Bildern ausgehe. Es seien keine Studioaufnahmen, keine gestellten Bilder, die ein gutes Pressefoto ausmachten, sondern „ein geschultes Auge, die Beherrschung der Technik und das Wissen um guten Journalismus“, betonte Busch. Im Gegensatz zu dieser hohen Kompetenz und großen Verantwortung stehe aber häufig die geringe Wertschätzung, die Pressefotografen entgegengebracht werde. Insbesondere die Honorare bewegten sich seit langem auf einem Niveau, mit dem Fotografen nicht überleben könnten.

Neben dem „Foto des Jahres“ zeichnete die Jury außerdem die besten Fotos in sieben weiteren Kategorien aus: „Universität und Wissenschaft“ („Gewitternacht in der Rhön“ von Benedikt Borst), „Beste Serie“ („Kilian“ von Thomas Obermeier), „Unterfranken – Land und Leute“ („Sennfelder Planburschen“ von Josef Lamber), „Umwelt und Energie“ („Novembernebel“ von Anand Anders), „Sport“ („Lattentreffer“ ebenfalls von Anand Anders), „Kultur“ („Fingerzeig“ von Patty Varasano) und „Preis der Stadt Würzburg“ („Facebook-Prozess“ von Thomas Obermeier).

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