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Faszinierender Blick in die Vergangenheit (29. September 2021)

Stand des Kirchenburgmuseum Mönchsondheim zählt zu den Publikumsmagneten in der Mainfranken-Halle

Gegenstände aus der guten alten Zeit sind einfach etwas Besonderes – so auch dieses Butterfass mit Handkurbel aus dem Fundus des Kirchenburgmuseum Mönchsondheim, das (von links) Museumsleiter Reinhard Hüßner, Bezirkstagsvizepräsidentin Eva Maria Linsenbreder und Bezirkstagspräsident Erwin Dotzel in Augenschein nehmen. (Foto: Mauritz)

Würzburg. (mm) Ein Blick zurück in die Vergangenheit begeistert die meisten Menschen. Kein Wunder also, dass der Stand des vom Bezirk Unterfranken geförderten Kirchenburgmuseum Mönchsondheim (Landkreis Kitzingen) zu den Publikumsmagneten in der Mainfranken-Halle zählt. Am Mittwoch (29. September) ließen sich Museumsleiter Reinhard Hüßner, Bezirkstagsvizepräsidentin Eva Maria Linsenbreder und Bezirkstagspräsident Erwin Dotzel von dem Charme des Kirchenburgmuseums verzaubern.

Die Gebäude dieses 1981 gegründeten Freilichtmuseums stehen alle noch an ihrem Originalstandort. Ein Bummel durch das Gebäude-Ensemble ist daher wie ein Spaziergang zurück in die vergangenen Jahrhunderte. Auf dem Gelände finden sich unter anderem eine Schule aus dem Jahr 1927, das Rathaus von 1557 mit der historischen Gemeindebäckerei und das Gasthaus „Zum Schwarzen Adler“ von 1790. Den Mittelpunkt bildet die vom 15. bis zum 19. Jahrhundert erbaute Kirchenburg, die dem Freilichtmuseum auch den Namen gab.

Einen Eindruck dieses Museums und jede Menge Informationen erhalten die Besucherinnen und Besucher der Mainfranken-Messe am Museums-Stand in der Mainfranken-Halle. Dazu gibt es allerlei Kinderspiele, mit denen sich die Buben und Mädchen früher die Zeit vertrieben. Dazu zählt zum Beispiel ein Peitschenkreisel, bei dem der kleine Holzkreisel zunächst um eine Schnur gewickelt wird, um ihn dann durch eine schnelle Bewegung der Peitsche rotieren zu lassen. Oder das Hüpfspiel „Himmel und Hölle“. Auf den Boden wird der aus neun Feldern bestehende „Hickelkasten“ aufgezeichnet. In eines der Quadrate wird ein Stein geworfen, und dann wird auf einem Bein losgehüpft und der Wurfstein eingesammelt.

Ebenso spannend sind alte Gebrauchsgegenstände wie ein altes Butterfass mit Handkurbel, mit dem sicherlich schon viel Rahm zu Butter verarbeitet wurde. Anders als heute, wo man sich den kalorienreichen Brotaufstrich einfach im Supermarkt besorgt, brauchte man einst einige Zeit und viel Kraft, bis aus Rahm Butter wurde.

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