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Ein rundum gelungener Neustart (26. Mai 2022)

Nach fast vierjähriger Pause lud der „Teichwirtschaftliche Beispielsbetrieb Maidbronn“ zum „Tag der offenen Tür“

Gut lachen hatte Fischereifachberater Michael Kolahsa (vorne) mit seinem Stellvertreter Dr. Tobias Epple und Julian Sauer von der Verwaltung der Fachberatungen am Christi-Himmelfahrts-Tag. Foto: Kolahsa

Rimpar. (mm) Nach fast vierjähriger Pause lud der „Teichwirtschaftliche Lehr- und Beispielsbetrieb Maidbronn“ an Christi Himmelfahrt (26. Mai) zu einem „Tag der offenen Tür“. „Das Wetter hätte vielleicht ein wenig besser sein können“, so das Urteil von Fischereifachberater Michael Kolahsa mit Blick auf den zumeist bedeckten Himmel. Dennoch waren die Aquarien und die verschiedenen Wasserbecken mit all dem Getier aus den heimischen Gewässern auch in diesem Jahr ein wahrer Publikumsmagnet. Dichtes Gedränge herrschte stellenweise bei den Führungen über das weitläufige Gelände im Tal der Pleichach.

Seit vielen Jahren wird hier fischereiliches Wissen vermittelt. Vor allem demonstrieren die Experten der Fischereifachberatung in Maidbronn artgerechte und ökologisch einwandfreie Fischzucht und Fischhaltung. Dem Lehr- und Beispielsbetrieb gehe es dabei aber nicht darum, der gewerblichen Teichwirtschaft Konkurrenz zu machen, sondern um angewandten Naturschutz, betonte Michael Kolahsa. In Maidbronn würden eben auch seltene Arten wie Nase, Rutte, Elritze, Bitterling oder Moderlieschen aufgezogen. Begehrt seien diese Besatzfische zum Beispiel bei Fischereivereinen, die damit für ein größeres ökologisches Gleichgewicht in ihren Gewässern sorgten.

Seit einigen Jahren dient Maidbronn sogar als Kinderstube für heimische Krebse, und wie schon in früheren Jahren war auch heuer das Interesse der Besucherinnen und Besucher an diesen Scherenträgern besonders groß. Die Fischereifachberatung gehöre zu den traditionellen Aufgaben der bayerischen Bezirke, betonte Kolahsas Stellvertreter Dr. Tobias Epple. „In Maidbronn erhalten Teichwirte das Wissen, das zur Fischhaltung erforderlich ist“, so Epple, „und Fischer und Angler erfahren den neuesten Stand der wissenschaftlichen und rechtlichen Grundlagen.“

Unterstützt wurde die Fischereifachberatung beim diesjährigen „Tag der offenen Tür“ von der Fischerjugend des Fischereiverbandes. Sie erklärten an einem eigenen Stand ihren Alterskolleginnen und Alterskollegen alles über das Angeln – und wie man Angler oder Anglerin wird.

Dass ausgiebige Informationen auch hungrig machen können, zeigte sich an den langen Warteschlangen vor den Essenständen. Selbstverständlich gingen ausschließlich heimische Fischgerichte von regionalen Erzeugern über die Theke. Als Renner erwiesen sich die Fischteller mit verschiedenen Fischfilets und hausgemachtem Kartoffelsalat sowie die begehrten Fischchips.

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