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Tag der Franken als Herzensangelegenheit (27. Februar 2014)


Festveranstaltung findet heuer in Ochsenfurt statt – Ministerpräsident Seehofer kommt


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Stolz auf Franken (von links): Landrat Eberhard Nuß (Würzburg), Hörfunk-Chef des BR-Regionalstudios Mainfranken Eberhard Schellenberger, Bezirkstagspräsident Erwin Dotzel, Bezirksheimatpfleger Prof. Dr. Klaus Reder und seine Stellvertreterin Dr. Birgit Speckle sowie der Ochsenfurter Bürgermeister Rainer Friedrich. (Foto: Mauritz)


Ochsenfurt / Würzburg. (mm) „Franken – hier schlägt Main Herz!“ Unter diesem Motto wird am 6. Juli in Ochsenfurt (Landkreis Würzburg) der diesjährige „Tag der Franken“ stehen. Auf einer gemeinsamen Pressekonferenz haben jetzt Bezirkstagspräsident Erwin Dotzel, Landrat Eberhard Nuß, Bürgermeister Rainer Friedrich und der Hörfunk-Chef des BR-Regionalstudios Mainfranken, Eberhard Schellenberger, einen Ausblick auf den fränkischen Festtag gegeben.

„Für uns ist der Tag der Franken eine Herzensangelegenheit“, betonte der Bezirkstagspräsident. Und der Main als unterfränkische Lebensader sorge „für den Pulsschlag, wenn’s um Kunst und Kultur geht“, erklärte Dotzel das Wortspiel „hier schlägt Main Herz“. Die Festveranstaltung bezeichnete er als Premium-Ereignis. An diesem Tag werde Ochsenfurt die „dominierende Stadt Frankens“ sein. Dotzel kündigte an, dass Ministerpräsident Horst Seehofer sein Kommen bereits fest zugesagt habe. „Daran sieht man, welch hoher Stellenwert unserem fränkischen Feiertag zukommt“, betonte Dotzel.

Der „Tag der Franken“ werde zugleich „Höhepunkt und Schlussakkord der Unterfränkischen Kulturtage“ sein, sagte der Bezirkstagspräsident. Bei den jährlich stattfindenden Kulturtagen präsentiere der Bezirk gemeinsam mit einem Landkreis und einer Kommune jeweils eine der vielen Kulturlandschaften Unterfrankens – heuer in Verbindung mit dem Landkreis Würzburg und der Stadt Ochsenfurt. Auch die Unterfränkischen Kulturtage stünden unter dem Motto: “Franken – hier schlägt Main Herz“. Als Grund für den dauerhaften Erfolg dieses Kultur-Marathons nannte Dotzel die hohe Qualität der gebotenen Veranstaltungen. So werde es auch in Ochsenfurt sein, wenn hier das üppige Kulturleben gezeigt werde.

Landrat Eberhard Nuß sah in der Wahl Ochsenfurts als Veranstaltungsort für den diesjährigen „Tag der Franken” eine „Auszeichnung und gleichzeitig auch Anerkennung für die jahrelange umfangreiche und spezielle Kulturförderung durch den Landkreis Würzburg”. Hierfür stünden die zahlreichen historischen Ortsbilder und Einzeldenkmäler, die den Landkreis Würzburg zu einer beliebten Region für Gäste mache. Rund 1,27 Millionen Euro investiere der Landkreis jährlich in die Kulturförderung, sagte der Landkreis-Chef.

Nuß kündigte an, dass sich die bayerischen Heimatpfleger im Rahmen der Unterfränkischen Kulturtage zu einer Arbeitstagung in Ochsenfurt treffen werden. Ergänzt werde dieser Veranstaltungspunkt durch den “Tag der Allianzen”, an dem unter anderem die Allianzen „Südliches Maindreieck” und „Fränkischer Süden – Zwischen Main und Tauber” ihre ILEKs (Integriertes Ländliches Entwicklungskonzept) vorstellen werden. Bei speziellen Tagen zur Bewegung und zur Gesundheit, zum Werkstoff Stein, zum Thema Zucker und Rüben, zu Tradition, zu Wein und Bier und einem Kinotag zeige sich die Angebotsvielfalt, sagte Nuß.

Bürgermeister Rainer Friedrich ergänzte, dass Ochsenfurt Bier- und Weinkultur anzubieten habe. Schließlich gebe es hier mitten in Wein-Franken mit der Kauzen Bräu und der Privatbrauerei Oechsner gleich zwei namhafte fränkische Brauhäuser. Zudem liege Ochsenfurt inmitten einer Gesundheitsregion. Friedrich nannte als Beispiel die Kneipp-Erlebniswelt.

Eberhard Schellenberger, der Hörfunk-Chef des BR-Regionalstudios Mainfranken, wies darauf hin, dass der Festakt zum „Tag der Franken“ in diesem Jahr erstmals im Freien stattfinde. Direkt vor dem Rathaus werde eine Bühne aufgebaut, von der aus live gesendet werde. „Und natürlich werden wir den Ministerpräsidenten auf dieser Bühne auch interviewen!“ Das Programm werde aus „frecher Volksmusik, Kabarett, Chorgesang und Pop“ bestehen, sagte Schellenberger. Außerdem stehe heuer ein besonderes Jubiläum auf der Agenda: Unterfranken gehöre seit genau 200 Jahren zu Bayern. „Das werden wir selbstverständlich auch aufgreifen – allerdings mit einem Augenzwinkern“, kündigte Schellenberger an. Nachmittags sei darüber hinaus eine Sondersendung im Bayerischen Fernsehen zum „Tag der Franken“ geplant.

Der „Tag der Franken“ geht zurück auf einen Beschluss des Bayerischen Landtags vom Mai 2005. Damit soll an ein historisches Datum erinnert werden. Im Juli des Jahres 1500 wurde nämlich auf dem Reichstag von Augsburg die Einteilung des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation in Reichskreise in die Wege geleitet. Der Fränkische Reichskreis hatte bis zum Ende des Heiligen Römischen Reiches 1806 Bestand. Der „Tag der Franken“ wird seit 2006 jedes Jahr in einem anderen fränkischen Bezirk gefeiert – in Unterfranken zum ersten Mal 2008 in Miltenberg und zum zweiten Mal 2011 in Bad Kissingen.
 

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