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Tag der Franken verspricht unvergessliche Eindrücke (17. Juni 2014)


Ausführliches Programm vorgestellt – Alle Details auf eigens eingerichteter Homepage



PressekonferenzJuni2014

Sehen mit Optimismus dem „Tag der Franken“ am 6. Juli entgegen (von links): Ochsenfurts Bürgermeister Peter Juks, Bezirkstagspräsident Erwin Dotzel und Armin Stumpf als Vertreter des Landratsamts Würzburg. (Foto: Mauritz)
 

Ochsenfurt. (mm) Knapp drei Wochen vor dem „Tag der Franken“ am 6. Juli in Ochsenfurt haben Bezirkstagspräsident Erwin Dotzel, Armin Stumpf als Vertreter des Landratsamts Würzburg und der Ochsenfurter Bürgermeister Peter Juks auf einer gemeinsamen Pressekonferenz am gestrigen Dienstag (17. Juni) in Ochsenfurt das ausführliche Festprogramm und die eigens dazu gestaltete Homepage vorgestellt. Unter www.tagderfranken.deexterner Link sind nun alle Infos rund um den fränkischen Festtag abrufbar.

Der Bezirkstagspräsident lobte Ochsenfurt als „eine fränkische Stadt wie aus dem Bilderbuch“. Ochsenfurt werde eine einzigartige Kulisse für eine „zeitgemäße Demonstration fränkischen Selbstbewusstseins“ abgeben, sagte Dotzel. Bei der Programmgestaltung zum „Tag der Franken“, den Ministerpräsident Horst Seehofer mit einer Festrede eröffnen werde, habe man sehr darauf geachtet, sowohl das Traditionelle als auch die zeitgenössische Kunst zu berücksichtigen. Daneben zeigten zahlreiche Vereine und Akteure das typische Profil der Region und die Besonderheiten der fränkischen Volkskultur. Der Tag der Franken biete den Besuchern viel Musik, viele Ausstellungen, viele Aktionen und unvergessliche Eindrücke.

Armin Stumpf, der Leiter der Stabsstelle Landrat, sah in der Wahl Ochsenfurts als Gastgeber des diesjährigen „Tag der Franken“ „auch eine Anerkennung für die jahrelange umfangreiche und spezielle Kulturförderung durch den Landkreis Würzburg“. Er erinnerte daran, dass der Landkreis jährlich rund 1,27 Millionen Euro für die Kulturförderung ausschütte. Nicht zuletzt erkannte Stumpf darin eine entscheidende Unterstützung der „weichen Standortfaktoren, die im heutigen Wettbewerb immer mehr in den Vordergrund rücken“.

Bürgermeister Juks ging in seinem Statement auch auf das Programm der Unterfränkischen Kulturtage ein, die in diesem Jahr dem „Tag der Franken“ vorausgehen und mit einer Arbeitstagung der bayerischen Heimatpfleger am 27. Juni beginnen. Während der darauf folgenden Woche sei jeder Tag einem anderen Thema gewidmet, am so genannten „Tag der Allianzen“ der ländlichen Entwicklung, am „Tag der Bewegung“ dem Sport, am „Tag des Steins“ der Geologie. Am „Zucker & Rüben-Tag“ drehe sich alles um die weiße Kraftquelle, am „Kino-Tag“ gebe es eine Freilichtvorstellung im Herzen der Altstadt, am „Tag der Traditionen“ präsentierten sich die Ochsenfurter Museen und Kulturvereine, am „Tag des Weines“ soll die ganze Altstadt zur Genussmeile werden. Und weil Ochsenfurt Standort von zwei erfolgreichen Privatbrauereien ist, schließt sich am darauffolgenden Tag noch ein „Tag des Bieres“ an.

So eingestimmt werde dann als Abschluss dieses neuntägigen Kulturmarathons schließlich der „Tag der Franken“ begangen – mit einem Ökumenischen Gottesdienst, mit Ministerpräsident und Festrede und einem üppigen Programm auf der Festbühne, die der Bayerische Rundfunk auf dem Marktplatz errichten wird. Moderiert von Eberhard Schellenberger und Irina Hanft wird es dort unter anderem die „Häisd’n’däisd vomm mee“, „New Age“ und „Famos“ zu sehen und vor allem zu hören geben.


Der „Tag der Franken“ geht zurück auf einen Beschluss des Bayerischen Landtags vom Mai 2005. Damit soll an ein historisches Datum erinnert werden. Im Juli des Jahres 1500 wurde nämlich auf dem Reichstag von Augsburg die Einteilung des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation in Reichskreise in die Wege geleitet. Der Fränkische Reichskreis hatte bis zum Ende des Heiligen Römischen Reiches 1806 Bestand.
 

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