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Bayerns Kliniken wehren sich gegen Verunglimpfungen (4. August 2014)

Spontane Aktion im König-Ludwig-Haus – „Wann immer das Leben uns braucht“


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„Wann immer das Leben uns braucht“, hieß es auf einem Transparent, mit dem Beschäftigte des König-Ludwig-Hauses auf die Bedeutung von Kliniken für die Bürgerinnen und Bürger hinwiesen. (Foto: Mauritz)
 

Würzburg. (mm) Auf die besondere Bedeutung von Krankenhäusern haben jetzt Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des König-Ludwig-Hauses in Würzburg mit einer spontanen Aktion hingewiesen. „Wann immer das Leben uns braucht. Ihre Krankenhäuser“, hieß es auf einem Transparent, das die Beschäftigten der Orthopädischen Klinik im oberen Frauenland aufgespannt hatten. Dazu hatten sich die Männer und Frauen T-Shirts übergestreift mit dem Slogan „Helfer, Heiler, Held des Alltags“. Die Aktion war Teil einer Kampagne, mit der die Bayerische Krankenhausgesellschaft „Verunglimpfungen, Falschbehauptungen und Unterstellungen“ entgegentreten will.

Erst kürzlich habe das „KLH“ im Rahmen einer bundesweiten Untersuchung der Techniker Krankenkasse das TK-Qualitätssiegel errungen, sagte Krankenhausdirektor Harald Schlögel. Demnach schätzten die Patienten am König-Ludwig-Haus insbesondere die medizinische Leistung der Ärzte, die Informationen über die Narkose, die verständlichen Erklärungen durch die Pflegekräfte, den Informationsaustausch zwischen Ärzten und Pflegekräften sowie, dass sich die Pflegekräfte für die Patienten Zeit nehmen. Umso unverständlicher ist es für Schlögel, wenn den deutschen Kliniken pauschal enorme Behandlungsfehler nachgesagt würden.

Als eine „zentrale Zukunftsaufgabe“ bezeichnete Pflegedirektorin Marlies Mechmann die Personalsicherung an Krankenhäusern. Mit Blick auf die Attraktivität der Berufe im Gesundheitswesen plädierte Mechmann dafür, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ihren Aufgaben entsprechend besser zu vergüten und die gesellschaftliche Wertschätzung zu steigern. Allerdings müssten Tarifsteigerungen über die Vergütungssysteme auch eins zu eins refinanzierbar sein, sagte Mechmann.
 

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