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Koordinator für die bezirkliche Sozialplanung beschlossen (18. Dezember 2014)

 

Würzburg. (mm) Bei einer Gegenstimme hat der Bezirkstag von Unterfranken auf seiner Sitzung am Donnerstag (18. Dezember) beschlossen, die Stelle eines Koordinators für die bezirkliche Sozialplanung insbesondere der Inklusion zu schaffen. Die Bezirksverwaltung wurde zugleich beauftragt, ein entsprechendes Stellenprofil zu erarbeiten und dem Sozialausschuss sowie dem Personalausschuss zur Abstimmung vorzulegen.

Ursprünglich hatte der von SPD, Freien Wählern und Bündnis 90/Die Grünen als interfraktioneller Antrag eingebrachte Vorstoß lediglich die Schaffung eines „Inklusions-Koordinators“ vorgesehen. Im Lauf einer mit viel Verve vorgetragenen Debatte modifizierten die Bezirkstagsmitglieder den Antrag in der schließlich beschlossenen Form.

Insbesondere CSU-Fraktionschef Dr. Peter Motsch forderte eine Ausweitung der Zuständigkeit, weil der Antrag sonst „zu kurz springe“. Im Namen der SPD-Fraktion betonte Marion Schäfer-Blake, wie wichtig es sei, die verschiedenen Inklusionsprojekte miteinander zu vernetzen. In dem Antrag hatten SPD, Freie Wähler und Bündnis 90/Die Grünen argumentiert, dass das Thema Inklusion inzwischen zu den Schwerpunkten des Bezirks gehöre. Die Umsetzung der Teilhabe für Menschen mit Behinderung am gesellschaftlichen Leben erfordere eine Vielzahl von Maßnahmen, die zu koordinieren seien.

 

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