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Thema Gelenkersatz füllt Zuseher-Reihen (27. September 2015)


Prof. Maximilian Rudert im BR-Gespräch über moderne Operationstechniken


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Für einen Laien ein unübersehbares Wirrwarr bildeten die vielen, kleinen Exponate, die Professor Maximilian Rudert zum BR-Interview mitgebrachte hatte. (Foto: Mauritz)
 

Würzburg. (mm) Eine ganze Tüte mit verschiedenen weißen Teilchen hatte Prof. Maximilian Rudert am Sonntag (27. September) zum Interview mit dem Bayerischen Rundfunk auf die Mainfranken-Messe mitgebracht. Die benötigte der Ärztliche Direktor des König-Ludwig-Hauses in Würzburg, um den Zusehern die modernsten Operationstechniken beim Gelenkersatz erklären zu können. BR-Moderator Jürgen Gläser war das Unbehagen förmlich anzusehen bei der Vorstellung, diese weißen, komplizierten und verschnörkelten Teile, die Rudert auf dem Tisch ausgebreitet hatte, würden tatsächlich jemandem in ein Gelenk eingebaut.

Vielleicht war dieses Unbehagen auch der Grund für seine Frage ins Publikum, ob denn jemand mit einer künstlichen Hüfte unter den Zusehern sei? Prompt meldete sich eine Dame in der hintersten Reihe. Und tatsächlich outete sie sich als eine ehemalige Patientin aus dem König-Ludwig-Haus, die Rudert, der auch Lehrstuhlinhaber für Orthopädie an der Uni Würzburg ist, vor fünf Jahren operiert hatte. „Und. Sind Sie zufrieden?“, wollte Gläser wissen. Die Antwort hätte kein PR-Experte schöner formulieren können: „Ich bin absolut glücklich, und vor allem seit dem Tag meiner OP vollkommen schmerzfrei!“, bekundete die Zuseherin.

Dass die Orthopädie ein brennend-aktuelles Thema ist, zeigte sich wenige Augenblicke später erneut. Ziemlich unvermittelt erhob sich aus der ersten Reihe eine Besucherin und stieg – wenn auch mit etwas Mühe – die drei Stufen auf die Bühne hinauf, um sich die weißen Exponate auf dem Tisch ganz genau anzusehen. Die Begeisterung für den Gelenkersatz hatte ihren Grund. In wenigen Wochen werde sie selbst operiert, erklärte sie. Im König-Ludwig-Haus? Natürlich! Von Professor Rudert? Vom wem denn sonst!

Die Orthopädische Klinik König-Ludwig-Haus ist eine Einrichtung des Bezirk Unterfranken und zugleich traditionsreicher Lehrstuhl für Orthopädie der Universität Würzburg, so dass hier Wissenschaft, Lehre und Forschung mit der Praxis eine effiziente Verbindung eingehen. Seit 2013 ist die Klinik als eines der ersten Endoprothetik-Zentren der Maximalversorgung in Bayern zertifiziert. Dies bescheinigt der Klinik höchste Qualität beim Einsatz und Ersatz von künstlichen Gelenken. Pro Jahr werden über 4.000 operative Eingriffe in allen orthopädischen Krankheitsbildern durchgeführt. Es werden pro Jahr mehr als 20.000 Patienten in verschiedenen orthopädischen Spezialsprechstunden behandelt. Die sich im König-Ludwig-Haus befindende Forschungseinrichtung Muskuloskelettales Centrum Würzburg erzielt Jahr für Jahr außerordentliche Erfolge, welche in die klinische Behandlung einfließen.

 

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